Fridays for Future

Düsseldorfer Klimabewegung plant zwei Demozüge am Freitag

Demonstration der Klima-Bewegung "Fridays for Future" in Düsseldorf.

Demonstration der Klima-Bewegung "Fridays for Future" in Düsseldorf.

Foto: André Hirtz / Funke Foto Services

Die Düsseldorfer Gruppe von „Fridays for Future“ ruft zum gemeinsamen globalen Klimastreik au. Die Aktivisten wollen bis zum Landtag ziehen.

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Der Düsseldorfer Ableger der Gruppierung „Fridays for Future“ ruft am Freitag zum gemeinsamen globalen Klimastreik auf. Gruppen auf der ganzen Welt demonstrieren am Freitag, um Politiker zum Handeln zu bewegen.

Zum Auftakt versammeln sich die Demonstranten am Freitag ab 11 Uhr auf dem Corneliusplatz. Geplant ist, dass sich der Demozug etwa 50 Minuten später in Bewegung setzt.

Ab der Kreuzung Oststraße/Immermannstraße wollen sich die Aktivisten in zwei Gruppen trennen, um die verschiedenen Wege zu verdeutlichen, vor denen die Menschheit, laut Organisatoren, steht. Ein Demozug repräsentiert eine positive Zukunft mit erneuerbaren Energien, einer klimafreundlichen Mobilität und einer nachhaltigen Landwirtschaft. Verdeutlichen wollen die Demonstranten dies durch einen gemeinsamen Tanz auf einer Kreuzung.

Ein Demozug will sich tot stellen

Der andere Demozug steht für eine Zukunft mit fossilen Energieträgern, extremer Dürre und Extremwetterkatastrophen. Ihren Standpunkt wollen die Aktivisten dieser gruppe durch eine Trauerzeremonie verdeutlichen, bei der sie sich auf den Boden legen und tot stellen.

Anschließend ist geplant, dass beide Gruppen wieder aufeinander treffen und den restlichen Weg zum Landtag gemeinsam bestreiten. Dort werden sie zunächst gemeinsam das Landtagsgebäude umzingeln. Schließlich gibt es noch ein umfangreiches Klimaaktionsprogramm mit Reden von Wissenschaftlern, Beschäftigten und jungen Klimaaktivisten sowie musikalischen Darbietungen auf einer großen Bühne.

Zeitgleich erwarten die Teilnehmenden zahlreiche Informationsangebote und vielfältige Workshops. Ein Höhepunkt der Abschlusskundgebung wird eine Aktion mit roten Postkarten sein, die die Teilnehmenden gemeinsam in die Höhe halten, um der Politik die rote Karte zu zeigen.

Auf der Rückseite werden die Teilnehmer aufgerufen, ihre Forderungen an die Kommunal-, Landes- und Bundespolitik zu verschriftlichen. Die Organisatorinnen wollen die Forderungen im Anschluss an die Politiker übergeben. Das Programm ist bis 17.30 Uhr angesetzt.

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