„Fridays for Future“

Düsseldorfer OB erlaubt Stadt-Mitarbeitern Demo-Teilnahme

“Fridays for Future“-Bewegung am Flughafen Düsseldorf.

“Fridays for Future“-Bewegung am Flughafen Düsseldorf.

Foto: Caroline Seidel / dpa

Düsseldorf.  OB Geisel ermöglicht den Beschäftigten der Stadt Düsseldorf die Teilnahme an den „Fridays for Future“-Demos mit Gleitzeitstunden.

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OB Geisel ermöglicht den städtischen Beschäftigten die Teilnahme an den „Fridays for Future“-Demos. Er unterstützt die Bewegung „aktiv“, sagt der Stadtchef.

Oberbürgermeister Thomas Geisel wird am Freitag, 20. September, die Demonstration „Fridays for Future“ besuchen. „Ich unterstütze die Bewegung aktiv und wünsche den Beteiligten in Düsseldorf viel Resonanz bei ihren Aktionen zum dritten globalen Klimastreik – auch unter Beschäftigten der Stadtverwaltung“, sagte der Oberbürgermeister.

Rundmail schon letzte Woche raus

Bereits am Freitag, 13. September, hatte er eine Rundmail verschickt, mit der den städtischen Beschäftigten die Demonstrationsteilnahme ermöglicht wird. Geisel: „Umso mehr erstaunt mich, dass die Ratsfraktion der Grünen am Wochenende einen offenen Brief verschickt und mich zu etwas auffordert, was bereits beschlossene Sache ist. Alles eine Frage der Kommunikation: Hier hätte ein einfacher Anruf genügt.“

Am Freitagvormittag der vergangenen Woche wurden die Amtsleitungen der Stadtverwaltung gebeten, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Beteiligung an der Klimademonstration zu ermöglichen: „Oberbürgermeister Thomas Geisel hat zugestimmt, dass allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die an der Demonstration teilnehmen wollen, im Rahmen der Inanspruchnahme von z.B. Gleitzeitstunden und Urlaub, dieses ermöglicht werden soll – soweit der Dienstbetrieb es zulässt.“ Die Stadt stellt ihren Tochterunternehmen anheim, ebenso zu verfahren.

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