Düsseldorfer protestieren gegen „Ehe-Bus“ und AfD

Gleich zweimal meldet das Bündnis „Düsseldorf stellt sich quer“ (DSSQ) heute Proteste an. Um 16 Uhr kommt der „Bus der Meinungsfreiheit“ auf den Johannes-Rau-Platz. Mit dem Bus wollen die Veranstalter unter dem Slogan „EhebleibtEhe“ für die Zweigeschlechtlichkeit, gegen Gender, Sexualisierung und damit verbundene Positionen werben. DSSQ zufolge betitelte die Frankfurter Rundschau die Veranstaltung als „Bus des Grauens“, bei der die selbsternannten Familienretter gegen Schwule und Lesben hetzen und gezielt Unwahrheiten verbreiten. DSSQ unterstützt die Proteste des Christopher Street Day Düsseldorf ab 15.30 Uhr auf dem Johannes-Rau-Platz

Gleich zweimal meldet das Bündnis „Düsseldorf stellt sich quer“ (DSSQ) heute Proteste an. Um 16 Uhr kommt der „Bus der Meinungsfreiheit“ auf den Johannes-Rau-Platz. Mit dem Bus wollen die Veranstalter unter dem Slogan „EhebleibtEhe“ für die Zweigeschlechtlichkeit, gegen Gender, Sexualisierung und damit verbundene Positionen werben. DSSQ zufolge betitelte die Frankfurter Rundschau die Veranstaltung als „Bus des Grauens“, bei der die selbsternannten Familienretter gegen Schwule und Lesben hetzen und gezielt Unwahrheiten verbreiten. DSSQ unterstützt die Proteste des Christopher Street Day Düsseldorf ab 15.30 Uhr auf dem Johannes-Rau-Platz

Am Montagabend laden zudem die Wirtschaftsverbände „Die Familienunternehmer“ und „Die jungen Unternehmer“ zu einer Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl auch die AfD in den Düsseldorfer Industrieclub ein. Die AfD wollte dazu ihren Spitzenkandidaten Martin Renner entsenden – DSSQ zufolge ein bekennenden Sympathisanten des radikalen Rechtsaußen-Politikers Björn Höcke. „Das zwei Wochen vor der Bundestagswahl, bei der höchstwahrscheinlich zum ersten Mal nach 1945 eine rechtsradikale Partei in den Bundestag einziehen wird, ein AfD-Vertreter eingeladen wird, hat schon ein Geschmäckle“, heißt es im Schreiben des Düsseldorfer Bündnisses. Ab 18.30 Uhr will DSSQ mit einer Mahnwache daran erinnern, dass der Industrieclub schon Hitler eine Bühne geboten hat, denn 1932 soll Hitler von Vertretern der deutschen Wirtschaft im Industrieclub gefeiert worden sein.

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