Rheinbahn

Düsseldorfer Rheinbahn hat Störungen komplett behoben

Die Düsseldorfer Rheinbahn hat am Freitag ihr altes funktionierendes Betriebssystem wieder auf die Bordrechner ihrer Fahrzeuge aufgespielt.

Foto: David Bieber

Die Düsseldorfer Rheinbahn hat am Freitag ihr altes funktionierendes Betriebssystem wieder auf die Bordrechner ihrer Fahrzeuge aufgespielt. Foto: David Bieber

Düsseldorf.   Die Düsseldorfer Rheinbahn hat am Freitag ihr altes gut funktionierendes Betriebssystem wieder auf die Bordrechner ihrer Fahrzeuge aufgespielt.

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Die Rheinbahn hat die Betriebsstörungen von Donnerstag komplett behoben, teilte Rheinbahn-Sprecher Georg Schumacher am Freitag mit.

„Jetzt ist alles wieder in Ordnung und wir können uns nur entschuldigen für die Panne“, sagt Schumacher.

80 Prozent der Fahrzeuge betroffen

Im Zuge eines fehlerhaften Software-Updates auf den Bordrechnern von etwa 80 Prozent der Rheinbahn-Fahrzeuge kam es im gesamten Stadtgebiet zu erheblichen Einschränkungen. Die Busse und Bahnen haben nicht mehr die Fahrtziele angezeigt, die digitalen Anzeigen an den Haltestellen sowie die Rheinbahn-App fielen aus. Die Fahrgäste mussten massive Verspätungen in Kauf nehmen.

Zettel schafften Abhilfe

Papierzettel wurden an die Scheiben von Bussen und Bahnen geklebt – mit den korrekten Fahrt- und Zielangaben.

Etwa 550 Busse und Bahnen der Rheinbahn sollte mit einer neuen Software aktualisiert werden, diese scheiterte aber wegen eines zu großen Datenvolumens. Die alte Version musste daher in der Nacht zu Freitag manuell von Mitarbeitern mit Hilfe eines Datensticks auf die betroffenen Fahrzeuge wieder aufgespielt werden. „Diese neue Software ist hochkomplex und kann nicht im Labor getestet werden“, sagt Rheinbahn-Sprecher Schumacher.

Betriebssystem aus den 80er Jahren

Die Rheinbahn hat bei der Firma Init ein neues Betriebssystem in Auftrag gegeben, um das alte rechnergesteuerte Betriebsleitsystem aus den 80er Jahren durch ein moderneres zu ersetzen. Wann das neue Betriebssystem erneut aufgespielt wird, sei laut Schumacher noch nicht klar.

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