Weihnachtszeit in Düsseldorf

Düsseldorfer Schausteller laden zum „Winterzauber“

Der Düsseldorfer Weihnachtsmarkt musste coronabedingt ausfallen. Um doch etwas festliche Stimmung zu verbreiten, bauten die Schausteller vereinzelte Buden auf. Dort gibt es gebrannte Mandeln, Poffertjes, Bratwurst und Reibekuchen – allerdings verpackt und zum Mitnehmen, um Abstände einzuhalten.

Der Düsseldorfer Weihnachtsmarkt musste coronabedingt ausfallen. Um doch etwas festliche Stimmung zu verbreiten, bauten die Schausteller vereinzelte Buden auf. Dort gibt es gebrannte Mandeln, Poffertjes, Bratwurst und Reibekuchen – allerdings verpackt und zum Mitnehmen, um Abstände einzuhalten.

Foto: Philipp von Ditfurth / dpa

Düsseldorf.  Weihnachtsstände in Düsseldorf schaffen „festliches Flair in der City“. Um Abstände einzuhalten hat man sich für eine „Insellösung“ entschieden.

Am Donnerstagabend hat der Düsseldorfer Oberbürgermeister Stephan Keller den Weihnachtsbaum vor dem Rathaus offiziell erleuchtet. Er soll Stimmung verbreiten, auch wenn die Innenstadt-Weihnachtsmärkte ausfallen. Auch die Düsseldorfer Schausteller schaffen mit ihren Ständen stellenweise festliches Flair in der City – auch jetzt während des Teil-Lockdowns im November: Seit gestern laden sie zum „Winterzauber“ ein. „Ähnlich wie beim Heimatsommer haben wir jetzt rund 30 Buden über die Innenstadt verteilt und bieten dort frisch zubereitete Spezialitäten an“, erzählt Oliver Wilmering, Vorsitzender des Düsseldorfer Schaustellerverbands.

Waren gibt es nur verpackt und zum Mitnehmen

Um gemäß der Corona-Regeln genügend Abstand zu halten, stehen in „Insellösungen“ maximal fünf Buden zum Beispiel auf Marktplatz und Schadowplatz. Zudem betreiben Kirmesleute einige Essensbuden in Benrath, Kaiserswerth und Derendorf. Die Auswahl der Speisen ist breit, es gibt etwa Poffertjes, Bratwurst und Reibekuchen, gebrannte Mandeln und heiße Maronen. Wichtig dabei: Die Schausteller bieten ihre Speisen nur verpackt und zum Mitnehmen an – das schreibt die Coronaschutzverordnung vor. Und: „Wir weisen unsere Kunden darauf hin, dass sie die Speisen in mindestens 50 Metern Distanz vom Stand verzehren müssen, so sollen größere Menschenansammlungen vermieden werden.“ Natürlich gibt‘s an den Buden auch Desinfektionsmittel, Spuckschutzwände und Abstandslinien. Zwar sei positiv, so Wilmering, dass jetzt in der Corona-Krise auch die Kirmesleute Anspruch auf staatliche Überbrückungshilfe hätten. Doch da aufgrund der Pandemie alle Kirmestermine in diesem Jahr ausfielen, kämpften viele Betriebe nach wie vor ums finanzielle Überleben.

Die „Winterzauber“-Buden sind fast täglich bis 6. Januar von 11 bis 21 Uhr geöffnet, Heiligabend bis 15 Uhr. Geschlossen bleiben die Stände nur Totensonntag, 22. November, und am ersten Weihnachtstag.

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