Freizeit-Spaß

„Düsselland“ an der Messe in Düsseldorf ersetzt die Kirmes

Stellten das Konzept für den temporären Freizeitpark „Düsselland“ vor (von links): Clemens Hauser von der Messe Düsseldorf, das Düsselland-Maskottchen, OB Thomas Geisel und Schausteller Oscar Bruch.

Stellten das Konzept für den temporären Freizeitpark „Düsselland“ vor (von links): Clemens Hauser von der Messe Düsseldorf, das Düsselland-Maskottchen, OB Thomas Geisel und Schausteller Oscar Bruch.

Foto: Ingo Lammert / Stadt

Düsseldorf.  Der temporäre Freizeitpark auf dem Messegelände in Düsseldorf soll besonders Familien Spaß nach dem Lockdown bieten.

Das Messegelände in Düsseldorf wird vorübergehend zum Freizeitpark. Ab dem 26. Juni ersetzt das „Düsselland“ die wegen der Corona-Pandemie abgesagte Rheinkirmes. Die Idee stammte von dem Düsseldorfer Schausteller Oscar Bruch, der normalerweise seine Fahrgeschäfte auf der Kirmes betreibt.

Mehr als 20 Fahrgeschäfte und zehn Imbiss-Stände

Umgesetzt wurden die Pläne mit der Messe Düsseldorf. Auf ihrem Außengelände zwischen den Hallen werden dann mehr als 20 Fahrgeschäfte stehen sowie mehr als 10 Imbissstände. Der Zugang zum Gelände ist nur über den Eingang Nord möglich. Tickets müssen vorher online gekauft werden und sind an einem bestimmten Besuchszeitraum von zweieinhalb Stunden gebunden. Unter der Woche kosten die Tickets acht Euro, am Wochenende zehn. Die Preise gelten auch für Kinder ab vier Jahren. Die Einnahmen daraus dienen dazu, die hohen Kosten des Infektionsschutzes zu decken. Die Fahrgeschäfte locken mit günstigeren Preisen, so Oscar Bruch. Das Düsselland öffnet unter der Woche von 13 bis 21.30 Uhr, samstags von 10 bis 21.30 Uhr und sonntags von 10 bis 19 Uhr. Der Freizeitpark ist auf vier Wochen angelegt.

Für jede Attraktion ein eigens Sicherheitskonzept

Die Düsseldorfer haben sich im Lockdown diszipliniert verhalten, meint Bruch. „Ihr habt Abstand gehalten, Masken getragen, Hygienehinweise beachtet“, sagt er an die Bürger gerichtet. „Jetzt ist es an der Zeit wieder ein bisschen Spaß zu haben. Ihr habt es euch verdient. Und ich bin sicher, dass sich auch im Düsselland alle an die immer noch notwendigen Regeln halten werden“, versichert er. Damit diese Regeln auch eingehalten werden, habe man sich für jede Attraktion ein eigenes Sicherheitskonzept für die Wartebereiche überlegt.

„Wir haben eine freudlose Zeit hinter und Gott sei Dank sind wir jetzt in einer Phase, in der wir wieder gewisse Dinge ermöglichen und das Leben genießen können“, sagt Oberbürgermeister Thomas Geisel, der Bruchs Idee unterstützte. „Dieser Freizeitpark bietet viele Attraktionen der Kirmes und trägt allen Corona-Auflagen Rechnung. Ich bin froh, dass wir eine Möglichkeit gerade für Familien geschaffen haben, in einer sicheren Umgebung Spaß zu haben“, so der OB weiter.

Lediglich die An- und Abreise müsse man noch im Auge behalten. Diese geschehe über die Rheinbahn. Bisher gebe es keinen Anlass mit höherer Taktung zu fahren, so Geisel. Sollten jedoch mehr Menschen als gedacht mit der Bahn fahren, statt mit dem Auto, dann werde man nachbessern.

Tickets für das Düsselland gibt’s nur unter: .

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