Wirtschaft

Einfach mal „Danke“ sagen

Ein persönlicher, individueller Geschenkartikel: Alexander Hoyer präsentiert seine „Dankebox“.

Ein persönlicher, individueller Geschenkartikel: Alexander Hoyer präsentiert seine „Dankebox“.

Foto: Dankebox

Düsseldorf.   Das Düsseldorfer Start-Up-Unternehmen „Dankebox“ bietet Privatleuten und Unternehmen hochwertige, kleine Geschenke.

Ein einfaches Geschenk um mal „Danke“ zu sagen. Das zu finden, ist oft mit einer lagen Suche verbunden. Oft findet man billige Massenware, die man überall bekommt, die aber nicht persönlich genug ist. Ein individuelles Geschenk muss dann einzeln zusammen gesucht werden. Die goldene Mitte zwischen geringem Zeitaufwand und einem persönlichen und hochwertigen Produkt zu finden, das nahm sich Alexander Hoyer vor als er sein Start-Up Unternehmen „Dankebox“ gründete.

Ein unkompliziertes, persönliches Geschenk

Der 36-jährige stammt aus der Werbebranche, studierte in Hannover Wirtschaftswissenschaften und war im Marketing einer großen Werbefirma tätig. Auf die Idee für sein Unternehmen kam er, als er einer Arbeitskollegin mit einem kleinen Geschenk „Danke“ sagen wollte. „Es sollte etwas unkompliziertes, persönliches sein, das eine gewisse Qualität besitzt. Das war schwieriger zu finden, als gedacht“, erzählt Hoyer. „So entstand die Idee, selber zu produzieren.“

So begann der gebürtige Hannoveraner im Jahr 2016 mit einem Geschäftspartner mit der Produktentwicklung der „Dankebox“. Viel Wert wurde auf die Qualität gelegt. „Die Box besteht aus einem Schuber aus Pappe, mit einer kleinen Schlaufe“, erklärt Hoyer. Alle Verpackungsmaterialien stammen aus hochwertiger und nachhaltiger Herstellung. Die Firma, von der wir das Papier beziehen stelle auch die Umschläge für die Oscarverleihung her, so Hoyer weiter. Zusammengebaut werden die Boxen dann von Hand in der „Werkstatt für angepasste Arbeit“ in Düsseldorf-Hassels.

Traditionell hergestelltes Olivenöl wie von Opa

Innen kann ein kleines Geschenk hineingelegt werden. Momentan hat „Dankebox“ Fleur de Sel, Olivenöl, Marmelade, sowie Pralinen im Angebot. Auch die Artikel in der Box sind keine Massenprodukte. Auch hier wählte der junge Geschäftsmann gezielt hochklassige Ware aus. Darauf gebracht habe ihn sein Großvater, sagt Hoyer, der griechische Wurzeln hat. „Mein Opa hat eigene Olivenbäume und stellt noch auf traditionelle Weise Olivenöl her. Für die ‘Dankebox’ reicht die Menge zwar nicht aus, aber wir haben dafür nach längerer Suche einen Produzenten gefunden, der dem Produkt meines Opas sehr nahe kommt“, berichtet Hoyer mit einem Lächeln.

Das Jahr 2017 verbrachten die Gründer mit Marketingarbeit. „Ein Produkt muss eben auch verkauft werden. Das positive Feedback für die neue Idee ist zwar schön, aber man muss auch Kunden finden“, weiß der ehemalige Werbetexter. Die Kosten für Marketing und den Anlauf der Produktion konnten dank Investments in das junge Unternehmen gestemmt werden.

„Das nächste Ziel ist ein eigenes Büro“

Auch Unternehmen spricht „Dankebox“ an. So bestellen bereits größere Firmen die kleinen Boxen als Werbegeschenke für ihre Kunden. Diese sind dann auch individualisierbar. Das Unternehmen kann sich die Farbe des Papiers und der Schlaufe aussuchen und auch eigene Geschenkartikel hineinlegen.

Im vergangenen Jahr konnte das Start-Up seinen Umsatz verzehnfachen. Für das kommende Jahr soll dasselbe Wachstum erreicht werden. „Dann wollen wir auch endlich in ein eigenes Büro ziehen und ein paar Angestellte einstellen“, sagt Hoyer optimistisch.

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