Grafenberg.

Endlich: Neue Heimat für das „Theater Flin“

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Grafenberg. „Habemus Theatrum!“ Zwei Worte, mit denen Philipp Kohlen-Priebe Freude und Erleichterung ausdrückt. Der Leiter des „Theater Flin“ hat Montagabend den Mietvertrag unterschrieben. Jetzt gibt er den neuen Standort offiziell bekannt: Es ist das Haus Marx an der Ludenberger Straße. Bis Ende September nutzt noch das französische Restaurant „Quiches et Gourmandises“ die Räume. Ab März 2015 soll dort der Theaterbetrieb mit erweitertem Konzept starten, vorher sind verschiedene Umbauten notwendig.

Mit Kohlen-Priebe haben Freunde und Gastkünstler des Theater Flin ein Jahr lang gezittert, ob rechtzeitig eine neue Spielstätte für das charmante private Theater gefunden werden kann. Im Herbst 2013 wurde allen Mietern des Hinterhofs an der Ackerstraße 144 wegen geplanter Umbaumaßnahmen gekündigt. Betroffen ist neben dem Theater und der Bar „Trinkhalle“ auch die Frauenberatungsstelle. Letztere sucht immer noch dringend nach alternativen Räumen.

Akzente für die Ausgehmeile

Mit dem neuen Platz an der Schnittstelle zwischen Grafenberg und Gerresheim ist den Theatermachern Philipp Kohlen-Priebe und Oliver Priebe ein Coup geglückt. In der bislang als Geheimtipp geltenden Ausgehmeile können sie Akzente setzen. In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich Kneipen wie das „Poco Loco“, das durch regelmäßige Jam Sessions erfreut. Die ebenfalls nahe gelegene Löwenburg, in der schon seit 110 Jahren getanzt wird, lädt regelmäßig zu Tango und Milonga ein. Auch im LVR-Klinikum wird zu Lesungen und Konzerten eingeladen. Und im demnächst geschlossenen Quiches et Gourmandises wurden im zugehörigen Kleinkinosaal französische Filme und hin und wieder Kleinkunst gezeigt.

Für den neuen Spielort haben sich Philipp Kohlen-Priebe und Oliver Priebe einen neuen Namen überlegt. „KaBARet Flin“. Mit ihm klingt das neue Konzept an. Geplant ist unter anderem ein erweitertes gastronomisches Angebot.

Schon jetzt kann sich auf das Pausen-Piccolöchen auf der lauschigen Gartenterrasse gefreut werden. In dem Zusammenhang: Die Rheinbahn-Anbindung ist sehr gut. Die Linien 703, 709, 713, 733 und 730 halten in unmittelbarer Nähe. Bis es soweit ist, läuft es im „Theater Flin“ an der Ackerstraße weiter. Freitag eröffnet das Ensemble die Spielzeit mit der Komödie „39 Stufen“.

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