Erinnerungsort: Ratsherr Tacer schreibt Hochschule

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Ratsherr Philipp Tacer (Foto, SPD) schaltet sich in die Debatte um den Erinnerungsort auf dem neuen Campus der Hochschule Düsseldorf ein. In einem Schreiben bittet er die Präsidentin der Hochschule, Brigitte Grass, „nachdrücklich, bei der bisherigen Standortentscheidung für die Tröge zu bleiben.“ Diese leisteten als „Mahnmal im Gesamtkontext des Erinnerungsortes einen wichtigen Beitrag, um das Erinnern über Generationen hinweg zu tradieren“ und sollten veranschaulichen, „dass die Nationalsozialisten Menschen in dieser Halle, in der nun die Bibliothek untergebracht werden wird, wie Vieh behandelt und von diesem Ort aus zu ihrer Ermordung deportiert haben“, so der SPD-Politiker. Zudem weist Tacer darauf hin, dass auch städtische Mittel für die Schaffung eines Lern- und Erinnerungsorts an der Hochschule bereit gestellt worden sein.

Die Hochschule will statt eines Bücherregals in der Bibliothek die Wassertröge aufbauen, aus denen ursprünglich das Schlachtvieh trank und in denen jüdische Familien vor ihren Deportation ihre Kinder wuschen. Mitarbeiter der Bibliothek hatten sich wegen „seelischer Belastung“ im Vorfeld gegen die Installation ausgesprochen.

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