Feuerwehr

Erneuter Großeinsatz wegen Feuer in alter Papierfabrik im Düsseldorfer Hafen

Allein im April musste die Düsseldorfer Feuerwehr schon drei Male zur alten Papierfabrik an der Fringsstraße ausrücken, um ein Feuer zu löschen. Diesmal brannten Unrat und alte Papierrollen.

Allein im April musste die Düsseldorfer Feuerwehr schon drei Male zur alten Papierfabrik an der Fringsstraße ausrücken, um ein Feuer zu löschen. Diesmal brannten Unrat und alte Papierrollen.

Foto: Sergej Lepke

Düsseldorf.  Zum dritten Mal in diesem Monat musste die Düsseldorfer Feuerwehr einen Brand in der ehemaligen Papierfabrik im Hafen löschen. In dem leer stehenden Komplex an der Fringsstraße brannten Unrat und alte Papierrollen. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand.

Erneut hat es in der alten Papierfabrik an der Fringsstraße gebrannt. Sonntagabend gegen halb elf musste die Feuerwehr mit zwei Löschzügen, diversen Sonderfahrzeugen und Rettungsdiensteinheiten in den Hafen ausrücken. Neben einer Einheit der freiwilligen Feuerwehr wurde auch das Feuerlöschboot alarmiert, um falls notwenig von der Wasserseite aus löschen zu können.

Es brannte in einem alten Gefahrstoffbunker

Der Einsatzleiter konnte gleich starken Rauch sehen, der aus dem Gebäude kam. Die Einsatzkräfte hatten zunächst Mühe, in das leer stehende Gebäude zu kommen. So war das Innere des früheren Hauptgebäudes komplett verraucht. Da nicht bekannt war, ob sich noch Menschen in der Ruine aufhalten, durchsuchten Feuerwehrleute zuallererst auf Menschen in Not. Glücklicherweise konnte zügig Entwarnung gegeben werden.

Das Feuer selbst war in einem alten Gefahrstoffbunker ausgebrochen. In dem rund 15 Quadratmeter großen Raum brannten alte Papierrollen und Unrat. Das Feuer war schnell gelöscht. Jedoch musste mit großen Lüftern noch der gifte Rauch aus dem Gebäude geblasen werden. So dauerte der Einsatz der Wehr rund dreieinhalb Stunden.

Obdachlose nutzen leeres Gebäude als Schlafstelle

Allein in diesem Monat musste die Feuerwehr schon zum dritten Mal zur ehemaligen Papierfabrik ausrücken. Das leer stehende Gebäude wird von Obdachlosen als Unterkunft und Schlafstelle genutzt.

So kann man auch von Glück sprechen, dass sich bis jetzt während den Bränden keine Personen in dem recht weitläufigen Gebäude aufhielten. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

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