Flughafen

Erste Firma interessiert an Düsseldorfer Fluggast-Kontrolle

Die Fluggastkontrolle am Düsseldorfer Flughafen wird zum 1. Juni 2020 neu vergeben. (Archivbild)

Die Fluggastkontrolle am Düsseldorfer Flughafen wird zum 1. Juni 2020 neu vergeben. (Archivbild)

Foto: Tim Schulz

Düsseldorf.  Seit vergangener Woche läuft Ausschreibung für die Gepäck- und Fluggastkontrolle am Düsseldorfer Flughafen. Jetzt ist die erste Firma im Rennen.

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Seit vergangener Woche ist die Ausschreibung für die Gepäck- und Fluggastkontrolle am Düsseldorfer Flughafen öffentlich – und schon ist die erste Firma im Rennen. Die Aufgabe, die bisher vom Sicherheitsunternehmen Kötter übernommen wurde, wird zum 1. Juni 2020 neu vergeben.

Die Firma DSW (Deutscher Schutz- und Wachdienst) wird sich an der Ausschreibung beteiligen und sucht bereits Fachkräfte.

DSW ist bereits am Flughafen in Bremen tätig

„Im Falle des Auftragszuschlags benötigen wir Sie ab dem 1. Juni oder früher als Terminalleiter (m/w/d) im Rahmen der Durchführung der Luftsicherheitskontrollen im Auftrag der Bundespolizei“, heißt es. DSW ist derzeit am Flughafen Bremen für die Kontrolle zuständig.

Wegen stark steigender Kosten hatte der bisherige Sicherheitsdienstleister Kötter, der seit 2004 am Düsseldorfer Airport tätig ist und dort 1100 Mitarbeiter beschäftigt, den Vertrag mit dem Bund vorzeitig beendet. Das Unternehmen, das auch in Köln für die Fluggastkontrolle zuständig ist, macht an den beiden NRW-Flughäfen nach eigenen Angaben jährlich einen Millionen-Verlust.

Auch der bisherige Dienstleister will sich wieder bewerben

Kötter hatte bereits angekündigt, sich an einer Neuausschreibung des Sicherheitsdienstes am Düsseldorfer Flughafen zu beteiligen, nicht aber unter allen Umständen. Die Rahmenbedingungen müssen stimmen, so das Unternehmen.

Auch andere Sicherheitsunternehmen haben bereits Interesse bekundet. Nach Informationen unserer Redaktion haben sich mehrere Mitgliedsfirmen des Arbeitgeberverbandes bei der Gewerkschaft Verdi erkundigt, worauf man sich bei einer Bewerbung einlassen müsse. Dies jedoch habe Verdi abgelehnt: Man sei kein Berater für Arbeitgeberfirma, heißt es aus Verdi-Kreisen. Verdi hatte immer wieder angeblich schlechte Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter der Fluggastkontrolle und Arbeitsüberlastung angeprangert.

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