Expo-Real-Messe

Expo Real: So sieht die Zukunft der Stadt Düsseldorf aus

Die Neugestaltung des Hauptbahnhofes und seines Umfeldes gilt als wichtiges Projekt in der Innenstadt. Der Konrad-Adenauer-Platz wird geordnet und neu geplant.

Die Neugestaltung des Hauptbahnhofes und seines Umfeldes gilt als wichtiges Projekt in der Innenstadt. Der Konrad-Adenauer-Platz wird geordnet und neu geplant.

Foto: Stadt Düsseldorf, greeen! architects gmbh

München/Düsseldorf.   OB Thomas Geisel präsentierte auf der Messe Expo Real den Immobilienstandort Düsseldorf und war einen Blick auf die Zukunft der Stadt.

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Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel hat Fachpublikum der diesjährigen Expo Real in München am Dienstag mit auf einen Rundgang genommen: Unter dem Stichwort „360 Grad – connecting urban areas“ stellte er in seiner Präsentation am zweiten Messetag aktuelle Bauvorhaben und Projekte vor.

„Blaugrüner Ring“: Eines der zentralen Projekte ist die Wiederentdeckung des Blaugrünen Rings. Das Blau des Rheins und das Grün des Hofgartens, entlang der Königsallee bis zum Spee’schen Graben, bilden zusammen eine circa vier Kilometer lange Flaniermeile. Eine Vielzahl großer und kleiner kultureller Einrichtungen wie Ehrenhof und Tonhalle, Kunstakademie, Oper, Schauspielhaus oder Ständehaus liegen direkt auf oder an diesem Ring. Ende des Jahres startet ein internationaler Wettbewerb für Fachbüros aus den Bereichen Architektur, Stadt- und Freiraumplanung.

Neugestaltung des Hauptbahnhofs: Der Konrad-Adenauer-Platz wird geordnet und neu geplant. Das eigentliche Bahnhofsgebäude kann durch einen circa 100 Meter hohen Hochpunkt ergänzt werden. Das KAP1 wird nach seiner Umwandlung in die neue Stadtbibliothek auch als neue Heimstätte des Theatermuseums und des Forum Freies Theater (FFT) sowie anderer öffentlicher Einrichtungen, wie dem Stadtarchiv, zu einer nachhaltigen Stabilisierung und Aufwertung des Bereiches um den Hauptbahnhof beitragen.

Alte Kämmerei: Das Gebäude stammt aus den Jahren 1952 bis 1957 und hat früher unter anderem die Schalterhalle der Stadtkasse im Innenhof beherbergt. Derzeit läuft ein Investorenauswahlverfahren. Unterschiedliche Nutzungskonzepte liegen vor, bis Jahresende wird der Siegerentwurf durch ein Auswahlgremium ermittelt.

Düsseldorfer Großmarkt: Das rund 16 Hektar große Areal wird aktuell durch die städtische Tochter IDR neu geplant. Die Großmarkthändler werden den Großmarkt in eigener Regie weiterführen. Auf zukünftig nicht mehr für den Großmarkt erforderlichen Flächen werden Gewerbe- und Büronutzungen geplant.

Entrée Süd der Messe: Kürzlich wurde Richtfest für die neue Halle 1 und den repräsentativen Eingangsbereich mit großem, lichtdurchflutetem Vordach gefeiert. Die Fertigstellung ist für den kommenden Herbst geplant.

In den unteren Geschossen und im Inneren des Bunkers an der Aachener Straße entstehen kulturelle Nutzflächen und Urban Gardening, auf dem Dach fünf Penthäuser. Foto: Stadt Düsseldorf Bilker Bunker: Außergewöhnliche Objekte zum Leben erwecken, ist das Credo des Düsseldorfer Architekturbüros „KüssdenFrosch“. Der Bilker Bunker ist ein solches Objekt. In den unteren Geschossen und im Inneren des Bunkers entstehen kulturelle Nutzflächen und Urban Gardening, auf dem Dach fünf Penthäuser.

Fashionhäuser an der Danziger Straße: Früher eine bekannte Adresse für die Modebranche: Die Fashionhäuser an der Danziger Straße. Auf dem rund vier Hektar großen Grundstück entsteht unter dem Namen „Deiker-Höfe“ in den nächsten Jahren ein lebendiges Wohnviertel mit circa 400 Wohnungen, Büros, einem Hotel, einer KITA sowie einem Gastronomie- und Nahversorgungsangebot.

St. Anna Quartier: Auf dem alten Kirchengrundstück St. Anna in Düsseldorf Niederkassel entstehen zukünftig 85 Wohneinheiten, eine Kita und auch wieder eine Kapelle als Gebetsort.

„The Cubes“: Mit The Cubes soll eine neue Generation des studentischen Wohnens entstehen. Zentral und fußläufig zur Fachhochschule Düsseldorf liegen die ersten, privat finanzierten Studentenappartments. Auf einer Gesamtfläche von 2800 Quadratmetern bietet das Objekt nach Fertigstellung möblierten Wohnraum für 130 Studierende, die zwischen Einzelapartments und WGs wählen können.

„New Work“: Mit dem geplanten Umzug in ein neues Gebäude am Düsseldorfer Großmarkt stellt sich die Mediaagentur Crossmedia dieser Herausforderung. Das Unternehmen übernimmt nicht nur selber die Entwicklung des umfangreichen Umbaus an der Hugo-Viehoff-Straße, es legt auch großen Wert auf die aktive Beteiligung und Einbindung der Mitarbeiter.

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