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Feuerwehr fängt herrenlose Würgeschlange in Düsseldorf ein

Ausgerollt ist die an einem Mehrfamilienhaus in Düsseltal entdeckte Würgeschlange etwa einen Meter lang.

Ausgerollt ist die an einem Mehrfamilienhaus in Düsseltal entdeckte Würgeschlange etwa einen Meter lang.

Foto: Feuerwehr Düsseldorf

Düsseldorf.  Eine herrenlose Würgeschlange hat in Düsseldorf zu einem Feuerwehreinsatz geführt. Die Schlange war auf einem Garagenhof entdeckt worden.

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Eine herrenlose Schlange hat am Sonntagabend in Düsseldorf zu Aufregung geführt. Das Tier war im Bereich des Garagenhofes eines Mehrfamilienhauses im Stadtteil Düsseltal entdeckt worden. Feuerwehrleute stülpten erstmal einen Eimer über die Schlange.

Gegen 17.40 Uhr war die Feuerwehr über den Notruf 112 zu dem Wohnhaus in der Simrockstraße gerufen worden. Laut Feuerwehr hätten Anwohner über die Schlange „nicht schlecht gestaunt“, teilte ein Sprecher am Montagmorgen mit.

Feuerwehrleute stülpen Eimer über die Schlange

Feuerwehrleute hätten die Schlange daraufhin erstmal „gesichert“ - und einen Eimer über das zusammengerollt daliegende Tier gestülpt, heißt es im Feuerwehrbericht. Ein zusätzlich herbei gerufener Reptilienfachmann der Feuerwehr identifizierte die Schlange dann als eine unter Artenschutz stehende Königspython.

Die Würgeschlange sei dann mit Vorsicht in eine Reptilienbox gelegt worden, berichtete die Feuerwehr. Das Tier habe zwar „ein paar äußerliche Verletzungen“, sei aber „wohl genährt und gesund“, urteilte der Experte.

Stadt soll herausfinden, wem die Würgeschlange gehört

Die Schlange wurde dann zum Natur- und Tierpark nach Brüggen im Kreis Viersen gebracht, teilte die Feuerwehr mit. Woher sie stammt, wisse man bisher nicht, berichtete die Feuerwehr. Das soll nun die Stadt Düsseldorf herausfinden; das Garten- und Friedhofsamt wurde von der Feuerwehr informiert.

Jüngst hatten mehrmals Schlangen in NRW die Feuerwehr auf den Plan gerufen. Ende August war in Herne eine hoch giftige Monokelkobra im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses entdeckt worden. Das löste einen Großeinsatz aus. Bewohner des Hauses mussten für fünf Tage ihre Wohnungen verlassen. Dann war die Schlange schließlich eingefangen worden. Reptilien-Experten der Feuerwehr Düsseldorf halfen bei der Suche mit. Nun streiten sich Stadt und Besitzer um die Kosten des Einsatzes. (dae)

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