Silvester

Feuerwerk in der Düsseldorfer Altstadt an Silvester verboten

Die Polizei will dieses Silvester mit deutlich mehr Personal für Sicherheit sorgen.

Foto: Uwe Schaffmeister

Die Polizei will dieses Silvester mit deutlich mehr Personal für Sicherheit sorgen. Foto: Uwe Schaffmeister

Düsseldorf.  Kontrollstellen wird es nicht geben – Ordnungsamt und Polizei wollen mit mehr Personal das Böllerverbot umsetzen und für Sicherheit sorgen.

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In der Silvesternacht ist das Zünden von Feuerwerkskörpern in der Altstadt verboten. Laut der Stadt diene das dazu, „die Zahl der Verletzungen und Gefährdungen von Menschen durch Feuerwerkskörper zu reduzieren.“ Aber nicht alles ist verboten: Erlaubt bleiben etwa Wunderkerzen und Bodenfeuerwirbel – also Feuerwerkskörper, die an Menschen ab 12 Jahren abgegeben werden dürfen.

Kontrollstellen wie an Karneval sind nicht vorgesehen

Das Feuerwerksverbot wird von Sonntag, 31. Dezember, 20 Uhr bis Montag, 1. Januar, 6 Uhr gelten. Das Verbot umfasst nicht nur den Burgplatz, sondern auch das Gebiet von der Ratinger Straße im Norden, der Heinrich-Heine-Allee im Osten, der Flinger Straße und dem Gebiet um den Alten Hafen im Süden und dem Rhein im Westen.

Kontrollstellen, wie etwa beim Glasverbot zu Karneval, wird es aber nicht geben. Denn im Gegensatz zu Karneval geht die Stadt davon aus, dass es an Silvester deutlich weniger Besucher geben wird. In den Böllerfreien Zonen soll zudem durch viel Polizei und Mitarbeiter des Ordnungsamtes ein wesentlich schnellerer Zugriff auf eventuelle Störer möglich sein. Verbotswidrig mitgebrachte Feuerwerkskörper dürfen durch die Polizei und das Ordnungsamt sichergestellt werden. Die Feuerwerkskörper werden dann unmittelbar vor Ort in Wassergefüllten Containern unbrauchbar gemacht. Das Verhängen von Bußgeldern ist nicht allerdings vorgesehen.

Ordnungsamt ist mit 54 Dienstkräften im Einsatz

Die Polizei wird mit einem erheblichen Personalaufgebot im gesamten Gebiet der Altstadt, besonders an neuralgischen Punkten, präsent sein. Die Polizei unterstützt das Feuerwerksverbot.

Das Ordnungsamt wird zum Jahreswechsel mit 54 Dienstkräften im Einsatz sein. Sie setzen sich zusammen aus Mitarbeitern der städtischen Verkehrsüberwachung und des Ordnungs- und Servicedienstes. Die Streifen des OSD werden sich primär um die Überwachung der Einhaltung der Straßenordnung, der Sondernutzungssatzung, des Immissionsschutzgesetzes und des Jugendschutzgesetzes kümmern, während die Streifen der Verkehrsüberwachung die Ordnung an und um die Taxihalteplätze besonders an der Heinrich-Heine-Allee sicherstellen sollen.

Die Leitstelle des Ordnungsamtes wird ebenfalls besetzt sein. Sofern erforderlich, unterstützen Streifen des OSD die Polizei bei Sicherstellung, Verwahrung und Vernichtung von sichergestellten Gegenständen. Darüber hinaus werden zwei Dienstkräfte der Gewerbeabteilung als Mitglieder einer Erkundungsgruppe tätig sein und eine stetige Verbindung des Ordnungsamtes zu Polizei und zur Feuerwehr halten.

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