Unfall

Fortuna-Zug kracht in wendendes Auto in Oberbilk

Symbolbild. Auf der Siegburger Straße gab es einen schweren Unfall zwischen einem Auto und einer Stadtbahn.

Symbolbild. Auf der Siegburger Straße gab es einen schweren Unfall zwischen einem Auto und einer Stadtbahn.

Foto: Thomas Nitsche

Düsseldorf.   Bei einem Unfall mit einer Stadtbahn sind am Mittwochvormittag fünf Menschen leicht verletzt worden. Ein Auto hatte verbotener Weise gewendet.

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Bei einem Unfall zwischen einem Auto und einer Stadtbahn sind am Mittwochvormittag in Oberbilk fünf Menschen verletzt worden. Ein Auto hatte auf der Siegburger Straße verbotenerweise gewendet. Ein Rheinbahn-Zug der Linie U77 krachte seitlich hinein. Drei Menschen in der Bahn stürzten und verletzten sich.

Ein Ford mit Solinger Kennzeichen war um 10.45 Uhr mit zwei Personen an Bord auf der Siegburger Straße stadteinwärts unterwegs. In Höhe der Prof.-Schwippert-Straße, der Zufahrt zum früheren Straßenbahn-Depot, versuchte der Wagen zu wenden und überfuhr die Rheinbahngleise. "Das Wenden ist an dieser Stelle verboten", teilte ein Polizeisprecher auf Anfrage mit.

Rheinbahn-Strecke gesperrt

Das ganze Team unterschreibt die Fortuna-Straßenbahn

Die Spieler waren schon dran, jetzt setzt auch Aufstiegs-Trainer Friedhelm Funkel sein Autogramm auf die Fortuna-Straßenbahn.
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Der Ford wurde von einem Stadtbahnzug gerammt und noch mehrere Meter auf den Gleisen mitgeschoben. Die Siegburger Straße wurde in Richtung Wersten für die Rettungsarbeiten gesperrt. Die Rheinbahn sperrte zudem ihre komplette Strecke. Die Linien U74, U77 und U79 in Richtung Holthausen, Universität und Benrath endeten bereits an der Haltestelle Kaiserslauterner Straße, in Gegenrichtung war an der Werstener Dorfstraße Schluss. Die Störung war gegen 12 Uhr beendet, teilte die Rheinbahn mit.

Der Unfall traf die von der Rheinbahn am Montag zur Aufstiegsparty der Fortuna vorgestellte in Fortuna-Farben lackierte "Fortuna"-Bahn. An der Außenseite hatte das gesamte Team seine Autogramme hinterlassen. Der Zug sei jedoch nicht groß beschädigt worden, sagte eine Rheinbahn-Sprecherin. (dae)

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