Rheinkirmes

Frau missachtete Straßensperre für Kirmes - Fahrverbot

Die OSD-Mitarbeiterin und ihre Kollegen (Symbolfoto) hatten die Straße abgesperrt und wollten die Frau an der Weiterfahrt hindern. Doch die widersetzte sich.

Die OSD-Mitarbeiterin und ihre Kollegen (Symbolfoto) hatten die Straße abgesperrt und wollten die Frau an der Weiterfahrt hindern. Doch die widersetzte sich.

Düsseldorf.  SUV-Fahrerin hatte Anweisung einer OSD-Mitarbeitein an der Sperre fürs Düsseldorfer Kirmes-Feuerwerk missachtet. Jetzt wurde sie verurteilt.

Weil sie eine Mitarbeiterin der Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes, die auf der Kirmes Sperrposten im Einsatz war, am 22. Juli 2016 angefahren hatte, verhängte das Amtsgericht jetzt gegen die Autofahrerin einen Monat Fahrverbot und eine Geldstrafe von 1500 Euro. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Beschuldigte an diesem Kirmestag vorsätzlich gehandelt hatte.

Die Mitarbeiterin der Verkehrsüberwachung war am Tag des Feuerwerks mit zwei Kolleginnen an der Kreuzung Arnulf-/Quirinstraße in Oberkassel als Sperrposten im Einsatz. Dazu trug sie Warnweste und Anhaltekelle. Die Kreuzung wird am Tag des Kirmesfeuerwerks seit Jahren ab 20 Uhr gesperrt.

Polizei ermittelte Fahrerin des Geländewagens

Gegen 20.30 Uhr brauste eine Frau im Geländewagen über die Qurinstraße heran. Die Fahrerin hielt zunächst an. Doch als die Mitarbeiterin des Ordnungsamtes sie darauf hinwies, dass die Kreuzung gesperrt sei und sie bat, nach rechts abzubiegen und am Barbarossaplatz zu wenden, wenn sie ihre Fahrt in die gewünschte Richtung fortsetzen wolle, beschleunigte diese unvermittelt ihr Fahrzeug. Sie rief, sie müsse geradeaus und touchierte im Vorbeifahren die Mitarbeiterin der Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes an Hand und Ellbogen. Zudem überfuhr sie die aufgestellten Leitkegel.

Trotz klarer Anhalteaufforderung durch eine weitere Ordnungsamtsmitarbeiterin setzte die Frau ihre Fahrt fort. Die Ordnungsamtsmitarbeiterin stellte Strafantrag. Die Fahrerin des Geländewagens konnte durch die Polizei ermittelt werden – nun folgte das Urteil.

Auch interessant
Leserkommentare (1) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik