Kinder-Musical

Generalprobe für Conni und Käpt’n Blaubär in der Arche

Party in der Arche.

Party in der Arche.

Foto: Staschik

Düsseldorf.   Die Kindermusical-Darsteller besuchten die Kinder in der Arche in Wersten und gaben einen Vorgeschmack auf die Shows im Düsseldorfer Capitol-Theater.

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Gespannt sitzen die Kinder in einem abgedunkelten Raum der Arche vor der hell erleuchteten Bühne und warten, was passiert. Plötzlich springt ein blondes Mädchen in gestreiftem Pullover und einer roten Schleife im Haar auf die Bühne. Wer das ist, wissen sie natürlich alle. Es ist Coni aus den bekannten Conni-Kinderbüchern. Zusammen mit ihrer Mutter tanzt und singt sie auf der Bühne. Die Kinder machen begeistert mit, klatschen, stampfen und tanzen. Der große blaue Bär mit rotem Pulli und Seemannsmütze und sein ulkiger gelber Freund, die nach dem Auftritt die Bühne betreten, werden auch laut und freudig begrüßt. Käpt’n Blaubär und Hein Blöd singen mit lautstarker Unterstützung ein Lied.

Die Überraschung ist geglückt. Die Hauptdarsteller von „Käpt’n Blaubär – das Kindermusical“ und „Conni – das Musical“ haben die Kinder der Arche in Wersten an diesem Nachmittag mit ihrem Besuch überrascht und mit ihren Auftritten eine kleine Kostprobe ihrer Show gegeben, die demnächst auch im Düsseldorfer Capitol-Theater aufgeführt werden.

Kinder sind die besten Kritiker

Nachdem noch einige Gruppenfotos mit allen Kindern, Käpt’n Blaubär, Hein Blöd, Conni und ihrer Mutter geschossen wurden, reden die Protagonisten. „Es ist sehr wichtig, die Kinder anzusprechen, sie mit einzubeziehen“, sagt die 25-jährige Conni-Darstellerin Andrea Esser. „Kinder sind ein tolles Publikum“, meint der als Hein Blöd verkleidete Stefan Stechmann, der auch nach dem Auftritt seine Rolle nicht ganz abgelegt hat und die Bewegungen und Mimik der lustigen gelben Ratte beibehält .„Für einen Schauspieler gibt es keine dankbarere Arbeit. Es kommt so viel zurück, und wenn die Kinder mitmachen, ist das einfach wundervoll.“

„Aber auch die Kritik ist gnadenlos“, fügt Chistiane Reichert, die Connis Mutter spielt, lachend hinzu. „Wenn man die Rolle des Bösewichts spielt, wird man auch mal ausgebuht. Die Reaktionen der Kinder ist immer ehrlich und direkt. Wenn ihnen etwas nicht gefällt, dann zeigen sie es auch.“

Bereits im Februar 2015 hatte „Conni – das Kindermusical“ nach neun Monaten Spielzeit 1 Million Euro eingespielt und erzielte damit den in dieser kurzen Zeit größten Erfolg eines Familienmusicals im deutschsprachigen Raum.

Später geht es in den Speiseraum der Arche, denn die Schauspieler backen mit den Kindern Osterplätzchen. Die Kleinen sind schon fleißig dabei, den Teig auszurollen, und ihre Helden aus Büchern und Fernsehen helfen ihnen dabei. Auf die Frage, ob sie sich ein Musical ansehen möchte, sagt die elfjährige Joanna: „Ja, ich möchte mir Käpt’n Blaubär anschauen. Ich finde Hein Blöd so lustig. Aber Conni mag ich auch. Ich habe ‘Conni beim Zahnarzt’ gelesen.“

„Zu Käpt’n Blaubär möchte ich auch“, stimmt Lenja, 10, ihr zu. „Ich schaue das jeden Sonntag mit meiner Mama.“

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