Altweiber

Glasverbot in der Altstadt zeigt Wirkung

Archivbild: An Altweiber, am Sonntag und am Rosenmontag gilt in den Altstadt-Gassen ein Glasverbot.

Archivbild: An Altweiber, am Sonntag und am Rosenmontag gilt in den Altstadt-Gassen ein Glasverbot.

Düsseldorf.   Zum achten Mal in Folge gilt jetzt in der Altstadt ein Glasverbot in den Gassen. Die erste Bilanz vom Altweiber-Donnerstag bestätigt: Es wirkt.

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Die erste Zwischenbilanz von Feuerwehr und Ordnungsamt an Altweiber, dem ersten Tag der Aktion scherbenfreie Altstadt im Düsseldorfer Karneval, fällt in Bezug auf das Glasverbot positiv aus. Nachdem in der Karnevalshochburg im achten Jahr in Folge an den tollen Tagen ein Glasverbot gilt, gab es an Altweiber bis 15 Uhr laut Feuerwehr keine Fälle von Schnittverletzungen. Zum Vergleich: Im Jahr 2009, vor dem Glasverbot, wurden noch 166 Schnittverletzungen registriert.

Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass sich die positive Wirkung der Aktion scherbenfreie Altstadt an den kommenden Karnevalstagen fortsetzen wird. Das Glasverbot gilt noch von Karnevalssonntag um 12 Uhr bis Veilchendienstag um 5 Uhr.

Die Feuerwehr zog am Nachmittag von Altweiber folgende Bilanz: Die Einsatzkräfte im Rettungsdienst mussten bis 15 Uhr vier Jugendliche unter 18 Jahren (2017: 17, 2016: 54) wegen übermäßigen Konsums von Alkohol behandeln. Insgesamt wurden 52 (2017: 140, 2016: 123) Menschen in den Unfallhilfestellen versorgt – 15 (2017: 77, 2016: 21) mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Von den Behandlungen in den Unfallhilfsstellen waren 50 (2017: 51, 2016: 68) Bagatellverletzungen und zwei (2017: 3, 2016: 7) mittelschwere Fälle.

35 Wildpinkler wurden erwischt

Im gesamten Stadtgebiet wurden im Zeitraum von 7 bis 15 Uhr 267 (2017: 247) Einsätze durch die Leitstelle der Feuerwehr disponiert, davon waren 253 (2017: 231) Rettungsdiensteinsätze und Krankentransporte zu bewältigen. 14 (2017: 22) Mal rückten Feuerwehreinheiten zu Brandeinsätzen und technischen Hilfeleistungen aus.

Der Ordnungs- und Servicedienst des Ordnungsamtes war mit 220 Kräften im Einsatz. Bis 15 Uhr wurden 27 Mal Jugendschutzkontrollen durchgeführt, bei denen die Jugendlichen den unerlaubt mitgeführten Alkohol vernichten mussten. 35 Wildpinkler wurden erwischt. Sie bekommen Post vom Ordnungsamt und müssen ein Verwarngeld von 35 Euro zahlen.

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