„Hafenalarm“ entsetzt über Baum-Fällungen

Reisholz.   Die Bürgerinitiative Reisholzer Hafen „Hafenalarm“ ist entsetzt über die Baumfällungen auf dem Kematengelände Am Trippelsberg 100. Die stadteigene Tochter „Industrieterrain Reisholz“ (IDR) habe vor, auf dem Gelände 70 satzungsgeschützte Bäume zu zerstören, so der „Hafenalarm“. Dabei sei dem IDR der andauernde Brutschutz der Vögel vom 1. März bis zum 30. September egal. Der IDR hat vor, auf dem Gelände eine Logistikhalle zu errichten. Nach Angaben der Bürgerinitiative wurde bereits gestern mit der Fällung der Bäume begonnen.

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Die Bürgerinitiative Reisholzer Hafen „Hafenalarm“ ist entsetzt über die Baumfällungen auf dem Kematengelände Am Trippelsberg 100. Die stadteigene Tochter „Industrieterrain Reisholz“ (IDR) habe vor, auf dem Gelände 70 satzungsgeschützte Bäume zu zerstören, so der „Hafenalarm“. Dabei sei dem IDR der andauernde Brutschutz der Vögel vom 1. März bis zum 30. September egal. Der IDR hat vor, auf dem Gelände eine Logistikhalle zu errichten. Nach Angaben der Bürgerinitiative wurde bereits gestern mit der Fällung der Bäume begonnen.

Der Bescheid der Bezirksregierung vom 27. Februar stützt sich, so die Bürgerinitiative, auf das unrichtige, mit überholten Zahlen argumentierende Verkehrsgutachten zum Hafen Reisholz. Über die Unhaltbarkeit dieses Gutachtens seien sich alle Parteien im Stadtrat einig gewesen und stimmten gegen die Bauvoranfrage der IDR – der einzige dafür war Oberbürgermeister Thomas Geisel.

In einer der zehn Städte Deutschlands mit den höchsten Luftbelastungen solle der OB nicht nur ökonomische, sondern auch ökologische Erfordernisse umsetzen, so Andrea Vogelgesang von der Baumschutzgruppe Düsseldorf. Baumfällungen, wie auch für das Ed Sheeran Konzert geplant, seien da das letzte, das hilft.

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