Tiere

Halsbandsittiche dürfen auf der Düsseldorfer Königsallee bleiben

Putzig, aber manchmal schmutzig: ein Halsbandsittich.

Putzig, aber manchmal schmutzig: ein Halsbandsittich.

Foto: WAZ

Düsseldorf.  Mit ihrem grünen Federkleid gehören sie inzwischen fest zur Düsseldorfer Königsallee. Doch in der Vergangenheit haben die Halsbandsittiche mit ihrem Kot auf den Parkbänken an der Allee für Ärger gesorgt. Jetzt haben Kö-Anlieger und Stadt eine Einigung um den Verbleib der farbenfrohen Vögel getroffen.

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Positiv verlief ein Gespräch zwischen den Kö-Anliegern und Vertretern des Gartenamtes der Landeshauptstadt über die Halsbandsittiche auf der Königsallee. Beide Seiten waren sich einig, dass ihnen die Königsallee mit ihrem besonderen Flair sehr am Herzen liegt.

Die Aufenthaltsqualität der Düsseldorfer Prachtmeile soll erhalten bleiben und möglichst noch verbessert werden. Problematisch dagegen ist die Verschmutzung der Kö-Bänke durch Vogelkot. Überlegungen, den Bestand der Halsbandsittiche, die auf der Königsallee ihren Schlafplatz haben, durch Vergrämung zu reduzieren, wurden jedoch inzwischen verworfen. Die Halsbandsittiche, die seit 1983 in Düsseldorf anzutreffen sind, gehören zum Stadtbild. Zweimal im Monat lässt das Gartenamt die Bänke auf der Königsallee reinigen.

Kö-Anlieger unterstützen Reinigung der Bänke

Kö-Anlieger und Gartenamt haben sich nun darauf verständigt, diese Reinigung mit finanzieller Unterstützung der Kö-Anlieger zu intensivieren. Gemeinsam werden auch die Standorte für die insgesamt 51 Kö-Bänke festgelegt. Einigkeit besteht darin, dass die Anzahl der Vögel nicht reduziert werden soll. Vielmehr werden unter den besonders beliebten Schlafbäumen der Sittiche keine Bänke mehr aufgestellt. Dafür werden an anderer Stelle auf der Königsallee Ersatzstandorte ausgewählt.

Das Gartenamt wird zudem den Bestand der Halsbandsittiche weiter beobachten, die monatlichen Erhebungen weiter fortsetzen und gemeinsam mit den Kö-Anliegern auswerten.

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