Langenfeld/Monheim

Hier entstehen neue Baustellen

Die Fahrbahnarbeiten an der Ernst-Abbé-Straße in Langenfeld-Richrath sollen bereits im Januar starten.

Die Fahrbahnarbeiten an der Ernst-Abbé-Straße in Langenfeld-Richrath sollen bereits im Januar starten.

Foto: Ralph Matzerath

In Langenfeld und Monheim wird auch im neuen Jahr 2019 auf den Straßen kräftig gebaut. Hier eine Übersicht über die wichtigsten Baustellen:

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Der Umbau der Solinger Straße zwischen Rathauskreuzung und Bahnunterführung hat im vergangenen Jahr in Langenfeld bis in den Spätherbst hinein zu Staus geführt. Auch 2019 müssen sich Autofahrer in beiden Städten auf Straßenarbeiten, Sperrungen und Umleitungen gefasst machen. Hier ein Überblick über begonnene und anstehende Fahrbahnarbeiten.

Solinger Straße in Langenfeld: Schon sehr bald startet nach Angaben des städtischen Chefplaners Ulrich Beul der Umbau zwischen Rathaus und Fußgängerzone. „Wir wollen gleich nach dem Karnevalszug anfangen“, kündigt Verkehrsplaner Franz Frank an. Auch auf diesem 200 Meter langen Abschnitt mit einer von Löchern und Rissen durchzogenen Fahrbahn verschwinden die Bordsteine und bekommen Fußgänger mehr Platz. Zudem verschönern neue Leuchtstelen, Stahlbänke, Fahrradständer und andere Gestaltungsdetails das Stadtbild. Frank rechnet ab März mit einer Bauzeit von sechs bis sieben Monaten bei laufendem Verkehr – also ohne Vollsperrung. Indes werde es vorübergehend eine Einbahnregelung vom Rathaus in Richtung Fußgängerzone geben.

Weitere Fahrbahnerneuerungen in Langenfeld: Noch im Januar startet nach Franks Angaben die grundhafte Erneuerung der Ernst-Abbé-Straße – einer Sackgasse im Richrather Gewerbegebiet zwischen Schneiderstraße und A3. Ganz in der Nähe werde ebenfalls samt Untergrund ab der zweiten Jahreshälfte die Fahrbahndecke des Rudolf-Diesel-Wegs erneuert. Außerdem ist laut Beul für die laufende Straßenunterhaltung in Langenfeld im Haushalt 2019 eine Million Euro eingeplant – statt der sonst pro Jahr üblichen 700.000 Euro. Der größte Teil dieses aufgestockten Betrags wird nach Angaben von Betriebshofschef Bastian Steinbacher dazu verwendet, in mehreren Wohnvierteln Fahrbahnen neu zu asphaltieren sowie teils Straßenrinnen und Pflasterkissen zu erneuern. „Die größeren Baustellen sollen in den Sommerferien erledigt werden“, sagt Steinbacher. Auf dem Plan stünden solche Fahrbahnarbeiten in Richrath am Rietherbach, Götscher Weg, an der Augusta- und Marienstraße, außerdem in Immigrath am Möncherder Weg und Im Bruchfeld.

Das Budget, das Bereichsleiter Andreas Apsel in diesem Jahr für Straßen- und Kanalbauprojekte in Monheim ausgeben darf, liegt bei über 30 Millionen Euro.

Opladener Straße: Mit der Erneuerung des Kanals vom Menk-Gelände bis zur Autobahn geht die Stadt Mitte des Jahres ihr Großprojekt, die Umgestaltung der Opladener Straße, an. „Der Verkehr kann dabei erstmal aufrechterhalten werden, weil die Trasse seitlich unter dem ehemaligen Kiesbett der Stadtbahn liegt – zumindest in dem Abschnitt bis zur Brücke“, sagt Apsel. Kosten: 6 Millionen Euro. Parallel dazu soll der Umbau der Anschlussstelle A 59 Monheim beginnen. Die Verkehrsführung für beide Projekte soll so eng aufeinander abgestimmt werden, dass die Verkehrsbeeinträchtigungen auf ein unbedingt erforderliches Mindestmaß reduziert werden. Kosten: 3,8 Millionen Euro.

Nord-Süd-Spange: Das Berliner Viertel soll über eine neue Verbindungsstraße besser an die Alfred-Nobel-Straße und damit an den Autobahnanschluss Monheim-Süd angebunden werden. Mitte des Jahres beginnen die Arbeiten für den Ausbau des Knotenpunktes Kurt-Schumacher-Straße, Erich-Klausener-Straße, Lichtenberger Straße. Auch die Einmündung der Köpenicker Straße auf die Lichtenberger Straße muss erweitert werden. Die Köpenicker Straße/Heide erhält einen Mini-Kreisel. Kosten: 3,5 Millionen Euro.

Kapellenstraße: Die Firma Paeschke hatte im Zuge der Umgestaltung des Knotens Krischer-/Kapellenstraße bereits mit der Kanalsanierung begonnen. „Ebenfalls ab Mitte 2019 werden wir das nächste Teilstück erneuern, das sich von der Marienkapelle bis zum Pumpwerk erstreckt“, sagt Apsel. Kosten: 2,5 Millionen Euro.

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