Coronakrise

In Düsseldorf sind noch 50 Intensivbetten frei

Ein Tropf hängt an einem Krankenhausbett.

Ein Tropf hängt an einem Krankenhausbett.

Foto: Fabian Sommer / dpa

Düsseldorf.  Mit Stand Montag, 23. März, 17 Uhr, gibt es insgesamt 249 Düsseldorfer, bei denen eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert wurde.

Mit Stand Montag, 23. März, 17 Uhr, gibt es insgesamt 249 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, bei denen eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert wurde. Davon werden (Stand: 23. März, 8 Uhr) 27 in Krankenhäusern behandelt, davon sieben auf Intensivstationen, rund 425 Menschen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Zwei ältere Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, die aber auch Vorerkrankungen hatten, sind bisher in Düsseldorf gestorben. Am Montag, 23. März, wurden 118 Abstriche im Diagnostikzentrum vorgenommen, hinzu kommen elf mobile Abstriche.

42 weitere Intensivbetten sind noch frei

In den Krankenhäusern gibt es (Stand 23. März) insgesamt 171 Betten auf Intensivstationen, von denen 50 derzeit noch frei sind. 42 weitere Intensivbetten ließen sich nach einer Vorlaufzeit von 12 Stunden zusätzlich bereitstellen – beispielsweise aus Operationssälen oder Aufwachräumen. Außerdem gibt es weitere 77 Betten etwas unterhalb der Intensivversorgung, davon sind derzeit 24 frei. 32 weitere ließen sich nach 12 Stunden zusätzlich bereitstellen. 1.392 Krankenhausbetten sind in der Landeshauptstadt Düsseldorf belegt, 937 weitere könnten derzeit noch belegt werden.

Die Versorgungshotline des Amtes für Soziales unter der Rufnummer 0211-8998999 verzeichnete am Montag bis 16 Uhr insgesamt 110 Anrufe. Mehr als 350 Freiwillige haben sich seit vergangenen Mittwoch bereits gemeldet. Seit Samstag haben sich zudem insgesamt 677 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer an die Versorgungshotline gewandt.

Halbe Million Euro Unterstützungsfond wohl fast schon verbraucht

Wie die NRZ aus Kreisen des am Montagnachmittag tagenden Ältestenrats erfuhr, sollen die 500.000 Euro Soforthilfe, die OB Geisel den wegen der Coronakrise in Finanzengpässe geratenen Firmen als Unterstützungsfond angeboten hat, schon so gut wie verbraucht sein. Im Schnitt sollen die Unternehmen zwischen 5000 und 10.000 Euro Finanzhilfe erbeten haben. Der Rathauschef soll aber bereits seine Bereitschaft geäußert haben, neues Geld zu generieren.

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