Politik

Junge Union ist für den Wiederaufbau des Düsselschlösschens

Der Burgplatz um 1907. Links im Hintergrund ist das Düsselschlösschen zu sehen.

Der Burgplatz um 1907. Links im Hintergrund ist das Düsselschlösschen zu sehen.

Foto: Stadtarchiv Düsseldorf

Düsseldorf.   Der JU-Vorsitzende in Düsseldorf, Ulrich Wensel, hat beim Oberbürgermeister Geisel drei Vorschläge eingereicht, um den Tourismus zu fördern.

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Ulrich Wensel, Vorsitzender der Jungen Union in Düsseldorf, hat Oberbürgermeister Thomas Geisel Vorschläge unterbreitet, die Landeshauptstadt touristisch aufzuwerten. In seinen drei Ideen brachte er den Wiederaufbau des im Krieg zerstörten Düsselschlösschens, Radschläger als Ampelmännchen und ein Schild vor der Matthäus-Kirche Garath, das auf deren bekannten Architekten hinweist, ins Spiel.

„In den letzten Jahren sind wir schon touristisch gewachsen, aber da ist noch Luft nach oben“, sagt Wensel. „Wir haben eine wunderschöne Stadt, doch im Krieg ist viel kaputt gegangen“. Dabei spielt der JU-Chef auf das Düsselschlösschen an, das im Rahmen der Verlängerung der Rheinufer-Promenade wieder aufgebaut werden könnte. Das ehemalige Wahrzeichen wurde 1902 fertiggestellt und stand gegenüber des Schlossturms.

Idee dient als Diskussionsanstoß

Während die Idee bei anderen Düsseldorfer Ratsmitgliedern bislang auf wenig Gegenliebe gestoßen ist, bleibt Wensel bei seinem Vorschlag. „Kritik bedeutet ja auch immer Diskussion und darum geht es in der Demokratie. Wenn wir alle Vorschläge immer bis ins letzte Detail planen, bekommen wir keine Entwicklungen“, erklärt der Politiker, der wisse, dass er mit seinen Meinungen oft anecke. Gleichzeitig mahnt er aber auch, diese Diskussion nicht an der Bevölkerung vorbeizuführen.

Böhm-Kirche etwas Besonderes

Das Schild, das – wenn es nach dem JU-Chef geht – bald vor der Matthäus-Kirche Garath stehen könnte, soll auf deren Erbauer Gottfried Böhm hinweisen, der eine „Architektur-Ikone“ sei. „Viele wissen gar nicht, dass diese Kirche von ihm ist. Und eine Böhm-Kirche im Stadtteil zu haben, ist etwas Besonderes“, stellt Wensel klar.

Bezüglich des von ihm ins Spiel gebrachten Düsseldorfer Ampelmännchens verweist der Politiker auf Berlin, wo die individuellen Kreationen „bestimmt nicht schlecht“ seien.

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