Fridays for Future

Klima-Aktivisten protestieren im Flughafen

Die Klimaaktivisten von Fridays for Future legten sich tot stellend auf den Boden im Düsseldorfer Flughafen, um auf die Gefahren durch Umweltverschmutzung und Klimawandel aufmerksam zu machen.

Die Klimaaktivisten von Fridays for Future legten sich tot stellend auf den Boden im Düsseldorfer Flughafen, um auf die Gefahren durch Umweltverschmutzung und Klimawandel aufmerksam zu machen.

Foto: Caroline Seidel / dpa

Düsseldorf.  Unter dem Motto „Bleib am Boden“ kritisiert Fridays for Future im Flughafen Düsseldorf übermäßigen Flugverkehr. Die Veranstalter sind zufrieden.

Nach der Aktion von Fridays for Future am Freitag am Düsseldorfer Flughafen zeigen sich die Veranstalter zufrieden mit dem Ablauf. Rund 300 Klimaaktivisten aus verschiedenen Städten zogen, nach Angaben der Veranstalter, bei einer Demonstration am Flughafen entlang und forderten die Politik dazu auf, gegen Umweltverschmutzung durch Flugverkehr aktiv zu werden. Im Terminal selber legten sich die Aktivisten, sich tot stellend, auf den Boden, um auf die Gefahr durch den Klimawandel aufmerksam zu machen.

Veranstalter sind zufrieden trotz geringer Teilnehmerzahl

„Wir sind absolut zufrieden mit den heutigen Aktionen“, berichtet Lukas Mielczarek von Fridays for Future Düsseldorf. „Wir waren laut , haben die Menschen auf uns aufmerksam gemacht, schöne Bilder produziert und heute ein Zeichen gesetzt.“

Erwartet hatten die Organisatoren für die Demonstration jedoch mehr Teilnehmer. 1000 waren angemeldet. Der Flughafen Betreiber ging sogar von bis zu 2000 aus. 300 davon wollte man für die Aktionen in den Terminal lassen. Das Abzählen war am Ende nicht nötig. Alle Teilnehmer wurden schließlich in den Terminal gelassen. „Das ist schon in Ordnung, dass es heute nur 300 bis 350 Leute waren“, sagt Mielczarek. „Es ist im Grunde egal, wie viele kommen, die Hauptsache ist, dass wir Präsenz zeigen und die Leute sich beteiligen.“

Aktivisten wollen das Fliegen nicht verbieten

Den Aktivisten geht es darum, aus ihrer Sicht unnötige Flüge zu vermeiden. „Wir wollen das Fliegen nicht verbieten“, erklärt Samuel Nellessen von Fridays for Future Viersen. Lukas Mielczarek fügt hinzu: „Es gibt Ideen, wie man übermäßigen Flugverkehr verhindern kann und Alternativen nutzt. Verbieten sollte man nur Kurzstreckenflüge.

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