CO-Alarm

Kohlenmonoxid-Vergiftung: Arbeiter in Druckkammer gebracht

Die Feuerwehr war mit 52 Kräften im Einsatz.

Die Feuerwehr war mit 52 Kräften im Einsatz.

Foto: Andreas Bartel

Düsseldorf.   CO-Alarm im Keller eines Mehrfamilienhauses in Düsseldorf. Ein Arbeiter war an einer stillgelegten Heizungsanlage plötzlich zusammengebrochen.

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Bei Arbeiten an einer stillgelegten Heizung sind drei Männer durch ausströmendes Kohlenmonoxid verletzt worden. Einer musste nach der Erstversorgung durch Rettungsdienst und Notarzt in die Druckkammer der Uni-Klinik Düsseldorf gebracht werden.

Die drei Arbeiter waren laut Feuerwehr am Freitag gegen 16 Uhr an der Anlage im Keller eines Mehrfamilienhauses an der Friedrichstraße zugange, als einer von ihnen plötzlich bewusstlos zusammenbrach. Seine beiden Kollegen konnten sich ins Freie retten und alarmierten die Feuerwehr. Die rückte mit einem Großaufgebot aus.

Die Messungen der Feuerwehr ergaben erhöhte CO-Werte im gesamten Haus, vor allem im Treppenhaus kam es zu erhöhten Werten. Die Netzgesellschaft Düsseldorf trennte das Haus von der Gasversorgung. Ein Schornsteinfeger kontrollierte Schornsteine und Abzüge. Nach rund zwei Stunden war die Ursache für die erhöhten CO-Werte gefunden: Durch eine Verstopfung in einem Abgasrohr hatten sich Abgase gestaut.

Feuerwehr war mit 52 Kräften im Einsatz

Parallel dazu wurde das gesamte Gebäude von der Feuerwehr mit Hochdrucklüftern belüftet. Alle Räume von sechs Wohnungen, die gewaltsam geöffnet werden mussten wurden, der Treppenraum sowie der gesamte Keller wurden von den Einsatzkräften kontrolliert. Weitere Menschen fanden sie nicht.

Wegen des Kohlenmonoxids musste auch ein Ladenlokal im Erdgeschoss des Hauses geräumt werden. Neben dem Schwerstverletzten wurden auch die beiden anderen Arbeiter in ein Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehr war mit 52 Kräften im Einsatz. Der war nach rund zweieinhalb Stunden beendet. Während des Einsatzes kam es im Bereich der Friedrichstraße zu Verkehrsbehinderungen, da die Feuerwehr mit 17 Großfahrzeugen und Rettungswagen vor Ort war.

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