Legionellen

Legionellen-Fund in Kühlturm am Düsseldorfer Flughafen

In einem Kühlturm auf dem Zentralgebäude Ost des Düsseldorfer Flughafens wurden die Legionellen nachgewiesen.

Foto: Oliver Berg/dpa/Archiv

In einem Kühlturm auf dem Zentralgebäude Ost des Düsseldorfer Flughafens wurden die Legionellen nachgewiesen. Foto: Oliver Berg/dpa/Archiv

Düsseldorf.  In einem Kühlturm wurden Legionellen entdeckt. Die betroffene Anlage wurde abgeschaltet und desinfiziert. Umweltamt spricht von geringem Risiko.

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Am Flughafen Düsseldorf sind in einer Kühlanlage auf einem Verwaltungsgebäude Legionellen gefunden worden. Der betroffene Kühlturm sei bereits am 24. Oktober nach der Kontrolle abgeschaltet und desinfiziert worden, so der Flughafen.

Erst jetzt lägen die Prüfbefunde mit der Bestätigung der erhöhten Werte vor, eine weitere Probe wurde am 13. November genommen. Bis diese Ergebnisse wird es erneut rund zwei Wochen dauern. Bis zur Vorlage abschließender Ergebnisse bleibt der Regelbetrieb des betroffenen Kühlturms – in Absprache mit dem zuständigen Umweltamt – weiterhin unterbrochen.

Düsseldorfer Umweltamt sieht nur geringes Risiko

Das Umweltamt schätze das Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung als äußerst gering ein, so der Flughafen. Bisher gebe es weltweit nur wenige Fälle, bei denen ein Kühlturm als Ursache für einen Ausbruch von Legionellose angenommen wird.

Legionellen sind Umweltkeime, die natürlicherweise in geringen Konzentrationen in Gewässern und im Boden vorkommen. Da Legionellen bevorzugt in einem Temperaturbereich zwischen 25 und bis 45 Grad wachsen, können sie sich in technischen Anlagen zur Warmwasserbereitung, in Abwärme führenden Teilen von Kühlanlagen und in warmen Belebungsbecken von Kläranlagen anreichern und Infektionen verursachen.

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