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Lucke-Einladung des Asta Düsseldorf verärgert Studenten

Der Vorsitzende der konservativ-liberalen Partei Alfa, Bernd Lucke,  wurde vom AStA der Uni Düsseldorf zu einer Podiumsdiskussion eingeladen.

Der Vorsitzende der konservativ-liberalen Partei Alfa, Bernd Lucke, wurde vom AStA der Uni Düsseldorf zu einer Podiumsdiskussion eingeladen.

Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv

Düsseldorf.  Der AStA der Uni Düsseldorf hat Ex-AfD-Chef Bernd Lucke zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Der AStA der Uni Duisburg-Essen ist schockiert darüber.

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Duisburg-Essen zeigt sich schockiert über die Einladung von Bernd Lucke zu einer Veranstaltung des AStA der Heinrich-Heine-Universität. Lucke, der sich von der AfD getrennt hat und darauf seine eigene Partei Alfa gründete, wurde vom AStA der Uni Düsseldorf zu einer Podiumsdiskussion am 26. April in der Universität eingeladen.

Trotz der Abspaltung von der AfD, sei die Distanzierung gegenüber der Partei, vor allem in der Flüchtlingspolitik, nicht hinreichend gegeben, erklärte der AStA Duisburg-Essen. „Gerade an der HHU, an der es auch eine AfD-Hochschulgruppe gibt, erwarten wir eine deutliche Positionierung gegen rechts und kein Hofieren rechter Positionen!“, betonte Saskia Strasdat, Vorsitzende der AStA Duisburg-Essen.

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