Unfall

Mann flüchtet vor der Polizei: Vier Verletzte bei Unfall

Das Auto geklaut, der Fahrer mit Haftbefehl gesucht: Die Polizei nahm einen 41-Jährigen in Mettmann nach einem schweren Unfall fest.

Das Auto geklaut, der Fahrer mit Haftbefehl gesucht: Die Polizei nahm einen 41-Jährigen in Mettmann nach einem schweren Unfall fest.

Foto: Volker Herold

Mettmann.   Die Verfolgungsfahrt eines 41-Jährigen mit der Polizei in Mettmann endet mit vier Verletzten. Der Unfallfahrer wurde mit Haftbefehl gesucht.

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Ein mit Haftbefehl gesuchter 41-Jähriger ist vor der Polizei geflüchtet und hat dabei einen Autounfall mit vier zum Teil schwer Verletzten verursacht. Der Mann und sein 40 Jahre alter Beifahrer seien am Sonntagabend mit ihrem Auto in Mettmann Schlangenlinien und über rote Ampeln gefahren, teilte die Polizei am Montagmorgen mit. Ein Streifenwagen gab dem 41-Jährigen Anhaltezeichen. Der Mann versuchte, zu flüchten.

An einer Kreuzung stieß der Wagen nach den Angaben der Polizei mit dem Auto einer 19-Jährigen zusammen. Der 41-Jährige und sein Beifahrer wurden dabei schwer, die 19-Jährige und ihr 23 Jahre alter Beifahrer leicht verletzt.

Bei dem Unfallfahrer bestand der Verdacht, dass er unter Drogeneinfluss und ohne gültigen Führerschein gefahren ist. Außerdem lag gegen den Mann ein Haftbefehl vor, zu dem die Polizei aber keine genaueren Angaben machen wollte. Weitere Ermittlungen ergaben, dass sowohl der Pkw als auch die Kennzeichen als gestohlen gemeldet waren.

Unfallstelle musste für drei Stunden gesperrt werden

Eine Zeugin hatte der Polizei zunächst den schwarzen Wagen gemeldet, der auf der Düsseldorfer Straße in Höhe der Autobahnanschlussstelle Mettmann/ A3 in Richtung Mettmann unterwegs war. Das Auto war ihr durch seine unkontrollierte Fahrweise aufgefallen.

Als die Polizei den 41-Jährigen anhalten wollte, verlangsamte der seine Fahrt, beschleunigte dann aber unvermittelt und scherte über die Gegenfahrbahn aus. Wenig später stieß der Wagen mit dem der 19-Jährigen zusammen, beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Unfallstelle wurde für etwa drei Stunden gesperrt. (red/dpa)

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