Karneval

Mehr Wagen und Sicherheit beim Düsseldorfer Rosenmontagszug

Hans-Jürgen Tüllmann holt, mit Andreas Meyer-Falcke, holte am Mittwoch die Kurzzeitkennzeichen für den Rosenmontagszug im Straßenverkehrsamt Düsseldorf ab.

Foto: Stadt Düsseldorf / Uwe Schaffmeister

Hans-Jürgen Tüllmann holt, mit Andreas Meyer-Falcke, holte am Mittwoch die Kurzzeitkennzeichen für den Rosenmontagszug im Straßenverkehrsamt Düsseldorf ab. Foto: Stadt Düsseldorf / Uwe Schaffmeister

Düsseldorf.   „Die Karnevalssession naht ihrem Höhepunkt. An diesem Donnerstag stürmen die Möhnen das Rathaus. Und der Rosenmontagszug wird größer.

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Überraschungen soll es dieses Jahr im Karneval keine geben – zumindest keine negativen und beim Wetter schon gar nicht. Denn der genaue Ablauf der heute beginnenden Festtage steht fest – nur noch das Wetter könnte dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung machen. Doch beim Comitee Carneval zeigt man sich auch da optimistisch: „Es wird nicht regnen, Sven hat Sonne bestellt“, scherzt CC-Vorstand Laumen über Karnevals-Organisationsleiter Sven Gerling.

Wenn nicht Regen, so dürfte es doch Kälte im Bereich der Minusgrade geben. Das wird die Möhnen aber nicht davon abhalten an diesem Donnerstag um 11.11 Uhr das Rathaus zu stürmen. Vorab wird es ab 10.30 Uhr karnevalistisches Programm auf der Bühne vor dem Rathaus geben – etwa 16 Uhr wird dann der letzte Musiker von der Bühne gehen. „Altweiber wird genau so werden, wie ihn die Düsseldorfer kennen und lieben“, verspricht Organisator Sven Gerling.

Engpass bei Traktoren abgewendet

Das Highlight dieser Session wird wie gewohnt der Rosenmontagszug sein, der ab 11.30 Uhr von der Herzogstraße über die Kö fahren wird und dann etwa 13.30 Uhr am Rathaus ankommt. 126 Wagen gehen an den Start, über 8500 Karnevalisten laufen mit. Von den über hundert Wagen werden „mindestens 11 Mottowagen dabei sein – ein zwölfter ist möglich, je nachdem, was politisch noch passiert“, sagt Laumen.

Nachdem bis vor wenigen Tagen noch unklar war, ob es genug Traktoren geben wird, die die 126 Wagen ziehen sollen, gibt es nun Entwarnung: „Wir haben herumtelefoniert und die restlichen Traktoren auftreiben können“, heißt es von Seiten des CC-Vorstandes.

Kleine Änderungen beim Sicherheitskonzept

Ähnlich wie beim Ablauf des Programms ist auch am Sicherheitskonzept nicht viel geändert worden: „Wir haben nur minimale Änderungen vorgenommen. Es wird mehr Ordner im Einsatz geben, weil diesmal auch mehr Wagen mitfahren als sonst“, so Laumen. Die Sicherheitsvorkehrungen sollen mehrere Zehntausend Euro kosten.

Die Polizei bittet beim Einsatz um Rücksichtnahme der Karnevalisten: „Die Feiernden können uns unterstützen. Wir bitten darum, gerade bei größeren Menschenansammlungen, den Polizei-, Ordnungs- und Rettungskräften stets einen angemessenen Raum zum Einschreiten zu gewähren und den jeweiligen Aufforderungen zu folgen“, sagte Polizeipräsident Norbert Wesseler.

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