Sicherheits-Debatte

Nach Rheinbad-Tumulten: Ex-Polizist als Sicherheitsberater

Das Rheinbad in Düsseldorf geriet nach mehreren Tumulten in die Kritik. Nun gibt es einen hauptamtlichen Sicherheitsberater.

Das Rheinbad in Düsseldorf geriet nach mehreren Tumulten in die Kritik. Nun gibt es einen hauptamtlichen Sicherheitsberater.

Foto: dpa

Düsseldorf  Ein ehemaliger Polizist arbeitet nun als Sicherheitsberater für die Düsseldorfer Bädergesellschaft. Das Rheinbad geriet im Sommer in die Kritik.

Nach mehreren Unruhen und Räumungen im Düsseldorfer Rheinbad geht die Bädergesellschaft den nächsten Schritt. Seit August arbeitet ein hauptamtlicher Sicherheitsberater für die Gesellschaft. Dabei handelt es sich um den ehemaligen Leiter der Düsseldorfer Polizeiinspektion Mitte, Hans-Joachim Kensbock-Rieso. Die "Rheinische Post" hatte zunächst darüber berichtet.

Seit dem 26. August stehe der pensionierte Polizist bereits unter Vertrag. „Er begleitet die Bädergesellschaft bei der Neuausrichtung in Sicherheitsfragen und der Kommunikation", erklärt eine Sprecherin der Bädergesellschaft. Wie Kensbock-Rieso der Rheinischen Post erklärte, führe er momentan Gespräche mit sehr vielen Mitarbeitern, um Rückschlüsse für das neue Sicherheitskonzept zu gewinnen. Kensbock-Rieso war 2015 in den Ruhestand gegangen. Zu diesem Zeitpunkt war er mehr als 40 Jahre bei der Polizei.

Rheinbad Düsseldorf: Mehrere Tumulte und drei Räumungen

Das Rheinbad geriet im Sommer nach mehreren Tumulten in die Kritik. Drei Mal musste es geräumt werden. Die Bädergesellschaft und die Stadt Düsseldorf reagierten mit einem Maßnahmepaket. Neben Ausweiskontrollen am Eingang und dem Einstellen von Security-Kräften wurde auch eine Videoüberwachung installiert. Die Freibad-Saison im Rheinbad endete am 9. September. (dpa)

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