Stadtteil-Serie

Neue Stadtteil-Serie: Pempelfort - größer als sein Ruf

Der Stadtteil Pempelfort umfasst ein weitaus größeres Areal, als viele Düsseldorfer wissen dürften. Auf dem Bild der Turm der Ergo-Versicherung, dahinter Ehrenhof und Rhein, ganz links die Tonhalle.

Foto: OH

Der Stadtteil Pempelfort umfasst ein weitaus größeres Areal, als viele Düsseldorfer wissen dürften. Auf dem Bild der Turm der Ergo-Versicherung, dahinter Ehrenhof und Rhein, ganz links die Tonhalle. Foto: OH

Düsseldorf-Pempelfort.   Pempelfort steht im Fokus einer neuen Stadtteil-Serie in der NRZ. Teile werden oft irrtümlich zu Derendorf gerechnet - sogar die Nordstraße.

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Der Stadtteil Pempelfort ist definitiv mehr als die Summe seiner Teile und umfasst ein weitaus größeres Areal, als viele Düsseldorfer wissen dürften. Pempelfort grenzt im Süden an die Altstadt und Stadtmitte. Nach Westen hin ist der Rhein die natürliche Grenze – nach Osten wird Pempelforts Grenze von der Haupttrasse der Deutschen Bahn und von Düsseltal definiert. Teile Pempelforts, sogar sein bedeutendstes Versorgungszentrum, die Nordstraße, werden oft irrtümlich zu Derendorf gerechnet. Doch tatsächlich liegt dieser Stadtteil erst nördlich der Jülicher Straße. Die Klever Straße trennt Pempelfort nach Norden hin vom Stadtteil Golzheim.

Pempelfort - von Sub- bis Hoch-Kultur

Auf Pempelforter Gebiet liegt also auch die für Düsseldorfer und Düsseldorf-Besucher so wichtige Tonhalle, die Kunstmeile Ehrenhof mit dem NRW-Forum, Museum Kunstpalast und Schumann-Saal. Gleich nebenan, einmal über den viel befahrenen Zubringer am Joseph-Beuys-Ufer gehüpft: Sulbkultur at its best mit dem Fortuna-Büdchen. Bei Sonnenuntergängen ist die Mauer an diesem Kiosk mit Blick auf den Rhein der wohl schönste Ort der Stadt. Und wenn die Fortuna in der Arena kickt, treffen sich die Fans vorher, um sich Mut für die nächsten 90 Minuten anzutringen und nachher, um den Sieg zu bejubeln oder aber auch die Gründe für die Niederlage zu eruieren – je nachdem.

Aber Pempelfort ist noch viel mehr als Hochkultur und Fußball-Folklore. Wegen seiner zentralen Lage, seiner dichten, gemischten und historischen Bebauung sowie seiner Prägung durch Kleinbetriebe der Kultur- und Kreativwirtschaft gelte es als Quartier mit urbaner Atmosphäre, heißt es auf der Internetplattform von Wikipedia. Es gibt viele alteingesessene Bewohner in Pempelfort, die die Traditionen ihrer jeweiligen Gemeinden pflegen – andererseits gibt es im Viertel eine hohe Fluktuation, beispielsweise von Mitarbeitern großer Düsseldorfer Unternehmen. Die Ergo-Zentrale mit dem Hochhaus als Düsseldorfer Landmarke wäre da als erstes großes Unternehmen zu nennen.

Abwechslungsreiche Gastro- und Kneipenszene

Aber auch ein Teil des Hofgartens und der Rheinpark liegen auf Pempelforter Gebiet. Dann hat Pempelfort eine abwechslungsreiche Gastro- und Kneipenszene. Der Fischmarkt lädt mehrmals im Jahr die Menschen aus Düsseldorf und der Region ein, die wohl älteste Judoschule der Stadt ist ebenfalls im Stadtteil angesiedelt. All dieses und noch viel mehr werden wir Ihnen den nächsten Wochen im Rahmen unserer Serie „Mein Pempelfort“ vorstellen. Die Serie läuft an jedem Erscheinungstag der NRZ.

Die Stadtteilserien sind ein Markenzeichen der NRZ in Düsseldorf und bei unseren Leserinnen und Lesern sehr beliebt. Freuen Sie sich in den nächsten Wochen auf viele bunte Geschichten, auf Historisches und auf viele Zahlen und Fakten. Viel Spaß beim Lesen.

Weitere Berichte der Serie "Mein Pempelfort" finden Sie hier:

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