EU-Parlament

Petra Kammerevert bleibt im Ausschuss für Kultur und Bildung

Petra Kammerevert_hat ihre Arbeit im EU-Parlament nach der Wiederwahl wieder aufgenommen.

Petra Kammerevert_hat ihre Arbeit im EU-Parlament nach der Wiederwahl wieder aufgenommen.

Foto: FELIX KINDERMANN

Düsseldorf.  Die Düsseldorfer Europa-Parlamentarierin (SPD) legt jetzt wieder voll los. „Wir müssen jetzt Dampf machen“, sagt Petra Kammerevert.

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Trotz des miesen Ergebnisses bei der Europawahl im Mai konnte die Düsseldorferin Petra Kammerevert erneut ins EU-Parlament einziehen. Dort hat sie diese Woche offiziell ihre neuen Funktionen angetreten. Petra Kammerevert wird in der neuen Legislaturperiode weiterhin als Mitglied im Ausschuss für Kultur und Bildung vertreten sein und zudem im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz mitwirken. Ihre Funktion als Ausschussvorsitzende für Kultur und Bildung hat sie allerdings abgeben müssen, da das Vorschlagsrecht für den Vorsitz mit Beginn der Wahlperiode an die Fraktion der Europäischen Volksparteien (EVP) fiel. Die sozialdemokratischen Ausschussmitglieder wählten sie dafür aber einstimmig zur bildungs- und kulturpolitischen Sprecherin ihrer Fraktion.

„Ich freue mich sehr über das Vertrauen“, kommentierte Petra Kammerevert ihre Wahl. „Als Sprecherin meiner Fraktion im Ausschuss für Kultur und Bildung werde ich alles daransetzen, diese Politikbereiche weiter zu stärken. Wir werden in den kommenden Monaten für eine Erhöhung der Etats des europäischen Kulturförderprogramms ‚Kreatives Europa‘ sowie des Bildungsprogramms ‚Erasmus‘ kämpfen. Zudem wollen wir die Schaffung des europäischen Bildungsraums weiter vorantreiben.“

Investitionen in Kultur und Bildung gehörten für sie dazu, wenn wir ein soziales und gerechteres Europa schaffen werden solle: „Daher müssen wir jetzt Dampf machen und die notwendigen kultur- und bildungspolitischen Weichen stellen. Auch, wenn sich die Mitgliedstaaten noch dagegen sträuben.“

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