Plätzchen made in Germany

Alle drei sind das erste Mal zur Weihnachtszeit in Deutschland. Sie kommen aus Russland, Zypern und Japan und lernen gerade Deutsch: Jana Fomenko (22), Eirini Panteli (20) und Mizuha Kato (20). Und alle drei wohnen während ihres Deutschkurses in Oberbilk bei Constanze Grobbel. Die 55-Jährige vermietet seit einem Jahr Zimmer an das Institut für Internationale Kommunikation (IIK). „Eigentlich bin ich nur mit einem Zimmer eingesprungen, weil eine Freundin erkrankt war. Aber dann hat mir das so viel Spaß gemacht, dass ich zwei weitere Zimmer renoviert und eine Gemeinschaftsküche eingerichtet habe.“ Alle Zimmer hat sie liebevoll eingerichtet und „Sonnenallee“, „Ostflügel“ und „Geschenkter Traum“ getauft.

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Alle drei sind das erste Mal zur Weihnachtszeit in Deutschland. Sie kommen aus Russland, Zypern und Japan und lernen gerade Deutsch: Jana Fomenko (22), Eirini Panteli (20) und Mizuha Kato (20). Und alle drei wohnen während ihres Deutschkurses in Oberbilk bei Constanze Grobbel. Die 55-Jährige vermietet seit einem Jahr Zimmer an das Institut für Internationale Kommunikation (IIK). „Eigentlich bin ich nur mit einem Zimmer eingesprungen, weil eine Freundin erkrankt war. Aber dann hat mir das so viel Spaß gemacht, dass ich zwei weitere Zimmer renoviert und eine Gemeinschaftsküche eingerichtet habe.“ Alle Zimmer hat sie liebevoll eingerichtet und „Sonnenallee“, „Ostflügel“ und „Geschenkter Traum“ getauft.

Familienanschluss inklusive

Bei ihrer Vermieterin bekamen die drei Studentinnen nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern Familienanschluss mit Garten, Hund und Fahrrad. Als gute Seele kümmert sie sich um die Belange ihrer jungen Untermieter, egal, ob diese krank sind oder einfach einmal eine Cocktailbar besuchen möchten: „Ich liebe es so bunt und ich bin gerne mit jungen Menschen zusammen.“

In der Vorweihnachtszeit haben alle zusammen das Haus festlich dekoriert. Dann standen Plätzchenbacken und der Besuch des Weihnachtsmarktes auf dem Programm. Eirini hat das erste Mal in ihrem Leben Teig ausgerollt. Jana hat es ihr beigebracht. Jana kommt aus Sochi, hat Deutsch schon in der Schule gelernt und Wirtschaftswissenschaften studiert. Ihr Plan: Betriebswirtschaft in Frankfurt oder Köln zu studieren.

„Ich möchte gerne für internationale Firmen arbeiten, entweder in Russland oder in Deutschland“, erklärt sie. Eirini hatte in Griechenland angefangen, Musik zu studieren und sich dann für den Studiengang Musiktherapie entschieden, den man aber nur in Deutschland studieren kann. Sie möchte nach Heidelberg gehen. „Aber vorher muss ich noch besser Deutsch lernen. Im Internet habe ich das IIK gefunden, weil es von so vielen empfohlen wird. Jetzt bleibe ich bis Juli in Düsseldorf.“ Auch für Mizuha aus Nagasaki waren es die ersten deutschen Plätzchen. Sie ist mit einem Austauschprogramm ihrer Universität nach Düsseldorf gekommen. In Japan studiert sie Deutsch und möchte Übersetzerin werden.

Die Kommunikation im Hause Grobbel klappt auf jeden Fall schon sehr gut. Und weil Deutsch die einzige gemeinsame Sprache ist, lernen alle voller Eifer. Ihre Vermieterin haben sie auch schon ins Herz geschlossen: „Sie macht es am besten für uns“, sind sich die drei einig.

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