Kunst

Projekt zu Depressionen auf Tattoo-Festival

Auf dem „Tae-Tu – Urban Ink & Art Festival

Auf dem „Tae-Tu – Urban Ink & Art Festival

Düsseldorf-Bilk.   Kölner Künstlerin stellt Projekt „There will be light“ auf „Tae-Tu – Urban Ink & Art Festival“ in Düsseldorf-Bilk vor.

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Bereits zum 4. Mal findet das „Tae-Tu – Urban Ink & Art Festival “ am 27. und 28. April im Boui Boui Bilk statt. Die Convention präsentiert einen anspruchsvollen Lifestyle Markt für Tätowierer, Künstler sowie Mode- und Trendinteressierte. Im Fokus: junge Kunst, Kreativität und Style.

Mit dabei sein wird auch die Kölner Tätowiererin Kiya Noir vom Studio Bluthandwerk. Sie wird dort ihr erstes Projekt „There will be light“ im Rahmen ihrer „Art with heart“-Gallery vorstellen, dass sich mit Depressionen auseinandersetzt. Denn Depression hat viele Gesichter und ist eine der häufigsten und am meisten unterschätzten Erkrankungen. „Ich habe das Projekt aus persönlicher Motivation gestartet. Ich finde einfach, dass wir mit dem, was wir als Tätowierer tun,weit mehr erreichen können,als Leute zu ‘bemalen’“, so Noir. Bilder seien einfach ein anderer, sehr individueller Weg,zu kommunizieren.

Ein 1-Frau-Unternehmen mit Unterstützung

Zwar sei sie „mehr oder weniger ein 1-Frau-Unternehmen“, ihre Kollegen vom Tattoo-Studio „Bluthandwerk“ unterstützen sie jedoch.

Auf dem Festival wird es daher eine Ausstellung geben. Von jedem ausgestellten Werk gibt es 10 limitierte Prints, die erworben werden können. Die Ausstellungswerke wurden zuvor von verschiedenen Tattoo-Künstlern eingereicht, die das Projekt unterstützen wollen – so eben auch von den Bluthandwerk-Kollegen.

Der Erlös komme komplett dem Begünstigten der jeweiligen Projektreihe zu gute. Von „There will be light“ geht der Erlös an die „Deutsche Depressionshilfe“.

Denn Depressionen werden immer noch tabuisiert, obwohl das Thema schon lange überall in der Gesellschaft angekommen ist.

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