Mordkommission

Prostituierte mit Messer verletzt - Mann stellt sich Polizei

Symbolbild. Eine Frau ist in einer Wohnung in der Nähe des Düsseldorfer Hauptbahnhofs durch eine Messerattacke verletzt worden.

Symbolbild. Eine Frau ist in einer Wohnung in der Nähe des Düsseldorfer Hauptbahnhofs durch eine Messerattacke verletzt worden.

Foto: Patrick Seeger / dpa

Düsseldorf.   Eine Prostituierte ist am Montagabend in Düsseldorf durch Messerstiche verletzt worden. Wenig später stellte sich ein Mann der Polizei.

Nach einer Messerattacke auf eine Prostituierte in Düsseldorf ermittelte jetzt eine Mordkomission der Polizei. Eine 57-Jährige war am Montagabend in einer Wohnung am Düsseldorfer Hauptbahnhof durch Messerstiche verletzt worden. Wenig später stellte sich ein 24-jähriger Mann der Polizei. Er behauptet, er habe die Frau attackiert und verletzt.

Am Montagabend um 20.05 Uhr war der 24-Jährige auf der Dienststelle der Bundespolizei im Hauptbahnhof erschienen, berichtete am Dienstag die Polizei. Er sei freiwillig gekommen und habe die Messerattacke gestanden und den Polizisten die Adresse des Tatorts genannt, wo er die Frau zurückgelassen habe.

Opfer von Messerattacke war nicht lebensbedrohlich verletzt

Tatsächlich fanden Retter kurz darauf in einer Wohnung an der Kurfürstenstraße, unweit des Hauptbahnhofs, eine 57-Jährige. Sie hatte blutende Wunden durch Messerstiche, war aber laut Polizei nicht lebensbedrohlich verletzt.

"Die Staatsanwaltschaft bewertet die Tat zum jetzigen Ermittlungsstand als versuchtes Tötungsdelikt", teilte dei Polizei am Dienstagmittag mit. "Wir gehen davon aus, dass er die Tat verübt hat", sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft auf Nachfrage. Motiv und Hintergründen würden noch ermittelt. Die Frau habe Glück gehabt, sagte die Sprecherin: "Die Verletzungen hätten auch tödlich wirken können". Die Ermittlungen dauern an. (dae)

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