Qualität fürs Markenzeichen

Mit klaren Konzepten fürs Hafenfest überzeugen.

Auch wenn es zunächst nicht leicht fällt, die vielen amtlichen Barrikaden nachzuvollziehen, die der Neuauflage eines Hafenfests im Weg stehen, so scheint neben der Stadtspitze auch die Gastronomie-Szene im Medienhafen nicht rückhaltlos den geplanten Event zu bejubeln. Auch hier herrscht zum Teil gehörige Skepsis an dem Nutzen eines solchen Massenspektakels.Dennoch: Der Medienhafen ist keinesfalls solch ein Selbstläufer, dass er auf Werbung verzichten kann. Sie muss aber gut gemacht sein. Düsseldorfs Markenzeichen verlangt Qualität.Insofern ist es folgerichtig, dass die Stadt wissen will, was sie genehmigen soll und neben einem schlüssigen Verkehrskonzept im Vorfeld auch inhaltliche Festlegungen verlangt. Der Chef des Marriott, ein Mann vom Fach, hat sicher Recht, wenn er sagt: "Sollte es Verkehrs- oder Parkprobleme geben, die dürften auszuräumen sein. Ich denke, dass Herr Erwin zu überzeugen ist. Aber man muss ihm mit ganzheitlichen und genehmigungsfähigen Konzepten kommen." Die legte die Initiatorin bislang nicht vor.

b.klausmann@nrz.de

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