Rechtsextremismus

Rechte tummeln sich wieder auf Düsseldorfer Spielplatz

Mitglieder der rechtsextremistischen Gruppe „Bruderschaft Deutschland“ treiben weiter in Düsseldorf-Garath ihr Unwesen. Auf einem Spielplatz, der als beliebter Treffpunkt der Rechten gilt, sind sie nun wieder aufgetaucht. Die Polizei scheint machtlos.

Mitglieder der rechtsextremistischen Gruppe „Bruderschaft Deutschland“ treiben weiter in Düsseldorf-Garath ihr Unwesen. Auf einem Spielplatz, der als beliebter Treffpunkt der Rechten gilt, sind sie nun wieder aufgetaucht. Die Polizei scheint machtlos.

Foto: Christoph Reichwein

Düsseldorf.  Für Kinder ist Anlage in Düsseldorf-Garath gesperrt. Nun treiben sich erneut Rechtsextreme dort herum.

Der Spielplatz an der Peter-Behrens-Straße in Garath ist derzeit für Kinder gesperrt. Doch nun tummeln sich wieder die Rechtsextremisten der „Bruderschaft Deutschland“ auf dem Spielplatz. Das berichtet Angelika Kraft-Dlangamandla, Linken-Fraktionschefin im Rat.

Üblicher Treffpunkt der Bruderschaft

Kraft-Dlangamandla wohnt in Garath und kommt regelmäßig an dem Spielplatz vorbei. Sie berichtete bereits zuvor, dass sich Mitglieder der stetig wachsenden rechtsextremen Gruppierung unter anderem auf dem Spielplatz aufhalten und Menschen anpöbeln und beleidigen (NRZ berichtete).

Rechte lachen über Polizei

Nachdem sie sich einige Zeit lang von dem Spielplatz fern gehalten hatten, seien sie nun wieder da. „Der Spielplatz ist mit Flatterband abgesperrt. Kinder dürfen nicht drauf, aber die Rechten sind wieder da“, sagt Kraft-Dlangamandla. „Der Staatsschutz hat mir im vergangenen Jahr empfohlen, ich solle immer die Polizei rufen, wenn die Rechten sich hier blicken lassen“, berichtet sie weiter. „Am Donnerstag saßen da fünf bis zehn von denen, also habe ich die Polizei angerufen.“ Diese habe schließlich eine Streife geschickt. Der Polizist habe kurz mit den Bruderschaft-Mitgliedern gesprochen. „Dann ist die Polizei wieder abgefahren und die Rechten haben sich nur kurz am Kiosk Getränke geholt und sind dann wieder lachend auf den Spielplatz gegangen“, erzählt die Ratsfrau. „Für Kinder ist der Spielplatz gesperrt, aber die von der Bruderschaft können da herumsitzen, und die Polizei unternimmt nichts.“

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