Sport

Reichlich Sportangebot für Düsseldorfer im neuen Jahr

Teilnehmer der Aktion „Sport im Park“ im vergangenen Jahr im Nordpark – da geht es ans Eingemachte.

Teilnehmer der Aktion „Sport im Park“ im vergangenen Jahr im Nordpark – da geht es ans Eingemachte.

Foto: Kai Kitschenberg

Düsseldorf.   „Sport im Park“ und „Laufen im Flutlicht“ erfreuen sich bei den Düsseldorfern großer Beliebtheit. Sportamt will 67,5 Millionen Euro investieren.

Neues Jahr, neue Vorsätze. Immer beliebt: mehr Sport machen, sich fit halten. Um die Bürger darin zu unterstützen – und weil sich Düsseldorf gerne als Sportstadt präsentiert – bietet die Landeshauptstadt selbst mehr und mehr Angebote an – und das recht erfolgreich. Um das Programm noch weiter auszubauen stehen dem Sportamt 2018 etwa 67,5 Millionen Euro zur Verfügung. „Damit werden wir für den Breitensport unser Erfolgsprojekt „Sport im Park“ erweitern, „Laufen unter Flutlicht“ ausbauen sowie die Düsseldorfer Laufstrecken gekonnt in Szene setzen“, verspricht Sportdezernent Burkhard Hintzsche.

Das Angebot der Stadt erfreut sich wachsender Beliebtheit: Nachdem die „Sport im Park“-Saison 2017 im Oktober zu Ende gegangen ist, startet im Februar nun erstmals eine „Winteredition“ des Sportprojekts. Im Rheinpark Bilk kann man dann bis April einmal pro Woche (donnerstags, 18.30 Uhr) unter qualifizierter Anleitung trainieren.

Wachsende Beliebtheit an Düsseldorfer Programmen

Die Idee wurde zusammen mit den Kooperationspartnern AOK Rheinland/Hamburg und vom Sportanbieter Original Bootcamp, die „Sport im Park“ schon seit einem Jahr begleiten, entwickelt. „Viele Teilnehmer haben nach Ende der Saison nachgefragt, wie es mit Sport im Winter aussieht“, so Marc Schlischka, Sportamt. Bisher habe man bei der Planung geglaubt, dass im Winter weniger Leute zu den Angeboten kommen würden. Doch nun möchte man einen Versuch starten. Denn das reguläre Programm von „Sport im Park“ geht erst im Mai weiter. Auch das erfreut sich wachsender Beliebtheit. „2017 hatten wir etwa 50 Prozent mehr Teilnehmer im Durchschnitt als in 2016“, so Schlischka weiter. Tendenz steigend.

Nachbarstädte ziehen mit Sportangeboten nach

Beliebt ist die Veranstaltung nicht zuletzt auch deshalb, weil sie unverbindlich und kostenfrei ist. Das Training dauert zirka eine Stunde und findet bei jedem Wetter statt – auch in den Schulferien und an Feiertagen (ausgenommen Altweiber am 8. Februar). „Es ist toll, dass wir mit dem neuen Angebot den Wünschen der Bürgern nachkommen können. Wenn die Resonanz entsprechend positiv ausfällt, planen wir, das Angebot auch im Winter 2018/19 fortzusetzen“, ergänzt Hintzsche.

Ebenfalls relativ neu ist „Laufen unter Flutlicht“. Im Oktober vergangenen Jahres gestartet, soll es noch bis 31. März fortgesetzt werden. Dabei können Läufer ausgewählte Sportanlagen nutzen, um zu trainieren. Bis zu 30 Läufer sollen laut Schlischka dabei gleichzeitig auf einer Bahn unterwegs sein. Auch dieses Projekt findet Zuspruch, gerade in Punkto Sicherheit. „Der Faktor spielt eine große Rolle – insbesondere für Frauen“, erklärt Schlischka.

Die Idee des Pilotprojekts kommt so gut an, dass nun auch schon Nachbarstädte wie Neuss und Erkrath nachziehen. Denn diese sei leicht, so Schlischka weiter. „Die Kosten sind gering, es ist quasi nur der Strom.“

Projekte kommen als nächstes in Garath und Rath

Doch auch bei den multifunktionalen Sportflächen nimmt die Stadt für die Bewegung Geld in die Hand. Im vergangenen Jahr wurde etwa eine unter der Theodor-Heuss-Brücke direkt am Rheinpark die erste ihrer Art eröffnet. Weitere Anlagen sollen folgen, die Stadt will dafür jährlich 100 000 Euro in die Hand nehmen, so dass jeder Stadtteil eine bekommt. Die nächsten sind in Rath und Garath geplant.

Von Sport und guten Vorsätzen profitieren auch die Fitnessstudios in Düsseldorf. „Im Januar erleben wir jedes Jahr aufs Neue einen richtigen Boom und einen Ansturm auf unsere Studios“, so Julia Lehmann, Sprecherin von Fitness First. „Der Januar ist unser allerstärker Monat.“ Dabei bekommt die Kette nicht nur Zulauf von neuen Mitgliedern, auch viele bereits Angemeldete lassen sich wieder blicken.

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