Rheinkirmes

Rheinkirmes: Busse stecken zwischen Anti-Terror-Sperren fest

Für Pkw kein Problem, für den Bus vorerst Endstation: Die Anti-Terror-Poller auf der Oberkasseler Brücke in Düsseldorf.

Für Pkw kein Problem, für den Bus vorerst Endstation: Die Anti-Terror-Poller auf der Oberkasseler Brücke in Düsseldorf.

Foto: Christine Wolff-Auster / dpa

Düsseldorf.  Nachdem sich zum Start der Düsseldorfer Kirmes zwei Busse in Anti-Terror-Sperren festgefahren haben, soll die Beschilderung verbessert werden.

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Die Anti-Terror-Sperren der Düsseldorfer Kirmes haben zum Start am Freitag für Probleme gesorgt: Ein Reisebus und ein Bus der Rheinbahn fuhren sich zwischen Betonpollern auf der Oberkasseler Brücke fest und mussten von der Polizei jeweils rückwärts zurück auf die andere Rheinseite begleitet werden. Die Ursache für die Probleme blieb zunächst unklar - die Sperren gab es bereits in den Vorjahren.

Nach Angaben der Polizei musste zunächst um 16.59 Uhr ein Reisebus unter Begleitung von Einsatzkräften rückwärts über die Brücke fahren. Gegen 17.00 Uhr fuhr sich ein leerer Bus der Rheinbahn fest, der laut dem Unternehmen auf dem Weg zum Betriebshof war. „Wir haben über die Leitstelle noch einmal alle Fahrer informiert, dass sie während der Kirmes nicht über die Brücke fahren“, sagte eine Sprecherin.

Beschilderung wird ergänzt

Wie ein Sprecher der Polizei am Samstag sagte, soll an den Schildern, die ein Durchfahrtsverbot für Lkw mit einer Länge vom mehr als acht Metern anzeigen, noch ein entsprechender Hinweis für Busse ergänzt werden. An den Abmessungen oder der Aufstellung der Poller wolle man nichts verändern, so die Polizei.

Nach Angaben der Stadt hatte die Feuerwehr im Vorfeld mit einem großen Einsatzwagen ausgetestet, ob man durch die Poller kommt. Bis acht Meter Länge gehe das «gerade so», sagte der Polizeisprecher.

Vier Millionen Besucher werden auf der Rheinkirmes erwartet

Eine reguläre Buslinie fahre ohnehin nicht über die Strecke. Die Düsseldorfer Kirmes gehört mit der Cranger Kirmes in Herne zu den größten Volksfesten in NRW. In der Landeshauptstadt werden auf der Festwiese im linksrheinischen Stadtteil Oberkassel bis zum übernächsten Sonntag (21. Juli) laut Stadt rund 4 Millionen Besucher erwartet.

300 Schausteller sind den Angaben zufolge bei der „Größten Kirmes am Rhein“ dabei. Nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt im Jahr 2016 waren die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt worden. Die Zufahrten Richtung Kirmesgelände sind mit versetzten Pollern gesichert, um Lkw auszubremsen. (dpa)

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