18. Japan-Tag

Rund 600.000 Besucher feiern beim Japan-Tag in Düsseldorf

Der Japan-Tag endete am späten Samstagabend mit einem großen Feuerwerk.

Der Japan-Tag endete am späten Samstagabend mit einem großen Feuerwerk.

Foto: David Young / dpa

Düsseldorf.  Japanische Kultur hatten in Düsseldorf eine große Bühne. Viele hatten sich verkleidet, versuchten sich im Bogenschießen und kosteten Sushi.

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Hunderttausende Besucher haben beim Japan-Tag in Düsseldorf die Kultur und Tradition des Landes gefeiert. Bei schönem Wetter kamen am Samstag rund 600.000 Menschen zu dem Fest am Rheinufer, wie ein Sprecher von Düsseldorf Tourismus am Sonntag mitteilte.

An 70 Aktionsständen konnten sich die Besucher zum Beispiel in der Kunst des Papierfaltens versuchen, Kimonos anprobieren oder japanisches Street Food kosten.Sogenannte Cosplayer hatten sich mit großem Aufwand als japanische Comic-Figuren verkleidet, Sportler zeigten japanische Kampfkunst. Den Abschluss bildete am Abend ein großes Feuerwerk, bei dem nach Veranstalterangaben unter anderem Manga-Figuren, ein Oktopus sowie - als Sinnbild für die Kirschblüte - ein Goldregen am Himmel erstrahlten. Das gesamte Fest sei friedlich und ohne besondere Zwischenfälle verlaufen, sagte ein Polizeisprecher.

Am Vormittag hatten der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel und Vertreter der japanischen Provinz Chiba einen Partnerschaftsvertrag unterzeichnet. Die Landeshauptstadt und Chiba nahe Tokio pflegen bereits seit 15 Jahren enge Beziehungen. «Das Fest bot den perfekten Rahmen, um diese Partnerschaft offiziell zu besiegeln und zu feiern», sagte Geisel. «Nicht umsonst trägt Düsseldorf den Spitznamen „Little Tokyo“.»

In Düsseldorf mit etwa 640.000 Einwohnern leben nach Angaben der Stadt fast 8000 Japaner. (dpa)

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