Feuerwehr-Einsatz

Schiffsunfall auf dem Rhein: 2000 Liter Gasöl ausgetreten

 Das zweite beteiligte Schiff hatte Sojaschrot geladen, behielt aber seine Ladung.

 Das zweite beteiligte Schiff hatte Sojaschrot geladen, behielt aber seine Ladung.

Foto: Wasserschutzpolizei

Düsseldorf/Dormagen.   Die Düsseldorfer Feuerwehr versucht die weitere Ausbreitung von 2000 Litern Öl zu verhindern. Die waren bei einem Schiffsunfall ausgetreten.

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Bei einer Schiffskollision auf dem Rhein bei Dormagen-Zons sind nach Angaben der Düsseldorfer Feuerwehr rund 2000 Liter Gasöl ausgetreten und in den Fluss gesickert. Um eine Ausbreitung auf die Häfen der Landeshauptstadt zu verhindern, schloss die Wehr in Abstimmung mit dem Düsseldorfer Umweltamt mehrere Einfahrten mit sogenannten Ölschlängeln.

Die beiden Transportschiffe waren bereits am frühen Montagmorgen gegen 6.30 Uhr aus noch unklarer Ursache frontal kollidiert. Das Öl trat aus einem Leck aus dem Vorschiff eines Tankmotorschiffes aus. Der 53-jährige Schiffsführer wurde leicht verletzt. Das andere beteiligte Schiff hatte Sojaschrot geladen. Beide wurden im Bugbereich stark beschädigt. Die Wasserschutzpolizei klärt noch, wie hoch der Sachschaden ist und ob die beiden Schiffe weiterfahren können. Der Schiffsverkehr auf dem Rhein wurde zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt.

Feuerwehr ist mit 50 Kräften im Einsatz

Einsatzkräfte der Feuerwehr Düsseldorf hatten auf dem Rückweg von dem Einsatz bei Zons die Verschmutzung des Rheins in Höhe Himmelgeist festgestellt. Rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr Düsseldorf schlossen von Land aus aber auch zu Wasser mit verschiedenen Booten die Einfahrten zum Medienhafen, den Gastronomieschiffen am Robert-Lehr-Ufer, dem Volmerswerther Hafen sowie dem Yachthafen an der Rotterdamer Straße, um Gefahren für die Umwelt zu verhindern. Beim Löricker Hafen war das laut Feuerwehr nicht nötig.

Auf dem Rhein selbst konnten die Einsatzkräfte wegen der derzeit hohen Fließgeschwindigkeiten des Wassers aber keine Ölsperren verwenden. Der Ölteppich zog schließlich stromabwärts in Richtung Düsseldorfer Norden. Nach rund fünfeinhalb Stunden konnte die Feuerwehr Düsseldorf den Einsatz beenden. Die schwimmenden Ölsperren werden in den nächsten Tagen in Abstimmung mit dem Umweltamt der Landeshauptstadt eingeholt und entsorgt.

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