Kontrolle

Corona: Stadt Düsseldorf verhängt bisher keine Bußgelder

Bisher halten sich die Bürger an die Kontaktsperren – es wurden keine Bußgelder verhängt.

Bisher halten sich die Bürger an die Kontaktsperren – es wurden keine Bußgelder verhängt.

Foto: Monika Skolimowska / dpa

Düsseldorf.  Der Düsseldorfer Ordnungsdienst kontrolliert die Bürger, ob sie das Kontaktverbot und die Regeln gegen die Coronavirus-Ausbreitung einhalten.

Bei Verstößen gegen die Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus werden die Sünder kräftig zur Kasse gebeten. Besonders schwerwiegende Verstöße wie etwa Treffen in größeren Gruppen von mehr als zehn Personen werden sogar als Straftaten verfolgt.

Aus dem Erlass des Landes geht hervor, dass etwa öffentliche Treffen von mehr als zwei Personen, die nicht von Ausnahmen gedeckt sind, 200 Euro fällig werden. Picknick und Grillen im Park wird mit 250 Euro geahndet, Restaurants und Cafés öffnen mit 4000 Euro – und das sind nur einige der Bußgelder. In Düsseldorf kontrolliert das Ordnungsamt, ob sich die Bürger daran halten.

Düsseldorfer halten sich weitgehend an Auflagen

„Bisher halten sich die Düsseldorfer weitgehend an die Auflagen und es mussten noch keine Bußgelder verhängt werden“, sagt ein Stadtsprecher. Wenn mal mehrere Menschen zusammen angetroffen wurden, so lag der Fokus mehr auf „sensibilisieren und aufklären“. „Die Menschen sind dann auch auseinander gegangen und waren einsichtig“, so der Sprecher.

Zudem sei die Verordnung noch relativ frisch und „Bürger müssen sich noch dran gewöhnen“.Insgesamt verfügt der Ordnungs- und Servicedienst der Stadt momentan über 70 Mitarbeiter, die im Außendienst im Einsatz sein können und kontrollieren.

Bürger sind einsichtig

Auch die Polizei unterstützt die Stadt. „Wir fahren unsere Streifen und halten dabei natürlich die Augen offen“, so Polizeisprecher Marcel Fiebig. Teilweise seien sogar mehr Streifen möglich, da es in anderen Bereichen weniger zu tun gibt. So gibt es deutlich weniger Verkehrsunfälle und weniger Straftaten wie Einbruch, da die Menschen nun zuhause sind.

Bisher seien durch die Polizei noch keine Bußgelder verhängt worden. Auch bei der Polizei setzt man auf Kommunikation und Einsicht. Dort seien zwar auch schon mal mehrere Menschen zusammen angetroffen worden, diese Gruppen hätten sich aber ebenfalls aufgelöst. „Wir sind da erstmal durchaus kulant“, so der Sprecher. Nach Polizeibeobachtungen scheinen sich die Menschen aber an die Auflagen zu halten, sodass die Polizei ihrem Alltagsgeschäft nachgehen kann.

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