Public-Viewing

Stadt ist offen für Public Viewing zur WM in Düsseldorf

Am Anfang kamen zur EM 2016 nur wenig Menschen zum Public Viewing vor dem Rathaus. So wie hier beim Spiel Deutschland gegen Nordirland.

Foto: Lars Heidrich

Am Anfang kamen zur EM 2016 nur wenig Menschen zum Public Viewing vor dem Rathaus. So wie hier beim Spiel Deutschland gegen Nordirland. Foto: Lars Heidrich

Düsseldorf.   Parallel zu dem Fußball-Ereignis läuft in der Landeshauptstadt ein Beachvolleyball-Turnier. Doch diese Termin-Kollision sei kein Hindernis.

Zur Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer in Russland könnte es wieder ein Public Viewing im Umfeld des Rathauses geben. Die Stadt sei für Anfragen potenzieller Veranstalter jedenfalls offen, sagte Stadtdirektor Burkhard Hintzsche. Interessenten könnten von der Landeshauptstadt keine finanziellen Hilfen erwarten, da es sich klar um ein kommerzielles Angebot handele. Sie würden aber in organisatorischen Fragen unterstützt. „Und der Platz wäre auf jeden Fall da.“

Bisher hat sich nach seinen Angaben allerdings noch kein Interessent für die Ausrichtung eines solchen Events gemeldet. Am Wochenende vom 22. bis 24. Juni (Freitag bis Sonntag ) findet auf dem Burgplatz ein Beachvolleyball-Turnier statt. An dem Samstag ist auch das Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Schweden bei der Fußball-WM angesetzt. Diese Termin-Kollision sei aber kein Hindernis, erklärte Hintzsche. Da das gesamte Turnier auf dem Burgplatz stattfindet, kann der Marktplatz vor dem Rathaus problemlos genutzt werden.

Public Viewing war nicht sehr erfolgreich

Zur Fußball-Europameisterschaft 2016 hatte es bereits ein Public Viewing auf dem Marktplatz gegeben, das allerdings in der Anfangsphase sehr spärlich besucht war – möglicherweise auch, weil dafür Eintritt bezahlt werden musste. Bei den späteren Spielen der deutschen Mannschaft waren dann mehr Zuschauer gekommen, nachdem der Eintritt von fünf auf drei Euro gesenkt wurde. Veranstalter Dennis Kessmeyer hatte im vergangenen Jahr bereits mitgeteilt, dass er kein Interesse an der Ausrichtung einer Neuauflage des Public Viewings zur EM habe. Er halte eine solche für „aus betriebswirtschaftlicher Sicht nicht stemmbar“.

Beobachter sehen die Einrichtung eines Public Viewings auch mit Blick auf die Konkurrenzsituation im Umfeld als schwierig an. So liegt das Rathaus in unmittelbarer Nähe zu den Gastronomiemeilen der Altstadt, wo zu Großereignissen zahlreiche Gaststätten Fernseher aufstellen und die Spiel-Übertragungen zeigen.

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