Stadtteil-Serie

Vennhausen - vom Wohngebiet zum Stadtteil

Luftaufnahme des nordwestlichen Teils von Vennhausen aus dem Jahr 1963. Orientierungspunkte: Oben ist die Bahnstrecke nach Wuppertal zu sehen und ein Teil der Gerresheimer Glaswerke. Unten im Bild zu erkennen: Der Hochbunker an der Ecke Sandträgerweg/Gubener Straße.

Luftaufnahme des nordwestlichen Teils von Vennhausen aus dem Jahr 1963. Orientierungspunkte: Oben ist die Bahnstrecke nach Wuppertal zu sehen und ein Teil der Gerresheimer Glaswerke. Unten im Bild zu erkennen: Der Hochbunker an der Ecke Sandträgerweg/Gubener Straße.

Foto: Walter Moog/Stadtarchiv Düsseldorf

Düsseldorf-Vennhausen.   In der neuen Stadtteil-Serie steht Vennhausen im NRZ-Fokus. Es finden sich einige Besonderheiten. Manches dürfte in Vergessenheit geraten sein.

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Im Rahmen der jährlichen drei bis vier Stadtteil-Serien in der NRZ geht es jetzt um Vennhausen. „Vennhausen?“ hieß es im Vorfeld der Recherche von einem Gesprächspartner. „Vennhausen ist kein eigener Stadtteil, das ist eine Ansammlungen von Siedlungen...“

Klingt etwas abwertend, aber tatsächlich ist Vennhausen so entstanden: als zusätzliches Wohngebiet mit den Siedlungen Tannenhof und Freiheit. Irgendwo „in der Pampa vor den Toren von Eller“, wie der Elleraner sagt.

„Wohngebiet in der Pampa“

Inzwischen hat sich Vennhausen mit 10 535 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2017) vom „Wohngebiet in der Pampa“ zu einem kleinen, aber feinen der 50 Düsseldorfer Stadtteile entwickelt.

Die NRZ berichtet in den kommenden Wochen täglich über diesen Stadtteil im Osten, der durch die Vennhauser Allee geteilt wird. In den Artikeln geht es zum Beispiel um die einstige Villen-Meile Vennhauser Allee, um die Frage, warum der kleine Stadtteil gleich zwei eigene Tennisclubs hat oder warum die Falken in der Tannenhof-Siedlung ein eigenes Jugendheim betreiben. Und es geht um die einstige Mülldeponie, auf der im Eller Forst auf Vennhauser Gebiet von 1953 bis Mitte der 60er Jahre Düsseldorfs Müll abgekippt wurde. Kaum noch jemand weiß dies und kennt die Geschichte. Die NRZ erzählt sie im Rahmen der Serie.

Was, bitte, war ein Sandträger?

Auch geht es um Menschen, die in diesem Stadtteil leben, sich hier heimisch fühlen – und niemals mehr wegwollen. Es geht um die Historie des Stadtteils und die Bedeutung der Straßennamen, zum Beispiel um die Herkunft des Namens „Sandträgerweg“.

Die Redaktion hat interessante Themen ausgegraben. Wir hoffen, wir haben Lust gemacht auf eine Serie über einen spannenden Stadtteil, seine Menschen, Vereine, seine Geschichte und auch über seine Probleme.

Die Stadtteilserien sind das Markenzeichen der Düsseldorfer NRZ. „Mein Vennhausen“ ist nach Ludenberg, Lierenfeld, Lohausen, Holthausen und Pempelfort die sechste Reihe. Wir wünschen Ihnen viel Spaß dabei.

Alle Berichte zur Stadtteil-Serie Vennhausen finden Sie hier:

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