Paragraf 219 a

Sylvia Pantel (CDU) will Werbeverbot für Abtreibung

Die Düsseldorfer Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel (Mitte) unterstützt mit ihrer Anwesenheit bei der Demo am Dienstag in Berlin die Kampagne „Keine Werbung für Abtreibung“.

Foto: BVL

Die Düsseldorfer Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel (Mitte) unterstützt mit ihrer Anwesenheit bei der Demo am Dienstag in Berlin die Kampagne „Keine Werbung für Abtreibung“. Foto: BVL

Düsseldorf/Berlin.   Die Düsseldorfer Bundestagsabbgeordnete unterstützt die Kampagne „Keine Werbung für Abtreibung“ des Bundesverbands Lebensrecht.

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Die Düsseldorfer Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel, die zum rechten Flügel der CDU gehört, unterstützt die am Dienstag gestartete Kampagne „Keine Werbung für Abtreibung“. An der Demo des Bundesverbands Lebensrecht am Dienstag vor dem Reichstag in Berlin nahm Pantel teil und nahm mit Abgeordneten-Kollegen vom Bundesverband Lebensrecht Nachbildungen von Embryonen in der zehnten Lebenswoche entgegen.

Pantel: Keinesfalls für Abtreibung werben!

Sylvia Pantel sagte, dass man die Frauen natürlich aufklären und ihnen helfen müsse, aber keinesfalls für die Abtreibung werben dürfe. Daher stünde sie mit vielen Mitgliedern der Unions-Fraktion hinter diesem Anliegen.

Der Bundesverband Lebensrecht fordert mit seiner Kampagne den Erhalt des Werbeverbots für Abtreibungen, damit, so heißt es in einer Mitteilung, „die Tötung von Kindern vor der Geburt nicht noch mehr zu einer gesellschaftlichen Normalität wird“.

Die Aufweichung des Paragrafen 219 a des Strafgesetzbuches ist laut Bundesverband Lebensrecht nur für diejenigen gewinnbringend, die mit Abtreibungen Geschäfte machen. Für schwangere Frauen würde sich nichts zum Besseren wenden: „Während sie heute schon bei einer ordentlichen Beratung alle notwendigen und von ihnen gewünschten Informationen erhalten, könnten sie zukünftig bei Broschüren und Webseiten von Medizinern nicht sicher sein, ob es sich um seriöse Informationen oder vorrangige Verdienstabsicht mit entsprechend gestalteter Werbung handelt. Im Sinne des Informationsrechts und der Schutzpflicht für Schwangere muss die Abtreibungswerbung untersagt bleiben.“ (gömi)

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