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Taxifahrer hilft Polizei in Düsseldorf, Räuber zu fassen

Symbolbild: Die Polizei hat einen mutmaßlichen Räuber gefasst. Ein Taxifahrer halt dabei.

Symbolbild: Die Polizei hat einen mutmaßlichen Räuber gefasst. Ein Taxifahrer halt dabei.

Foto: Lars Heidrich

Düsseldorf.   Nach einem Kiosk-Raub hat die Polizei in Düsseldorf einen 28-jährigen Verdächtigen gefasst. Ihm werden zwei weitere Taten angelastet.

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Gleich drei Raubdelikte innerhalb weniger Stunden werden einem 28-Jährigen angelastet, der in der Nacht zu Mittwoch in der Düsseldorfer Innenstadt von Polizisten gefasst worden war. Es geht um einen Kiosk-, einen versuchten Straßenraub und einen Überfall auf einen Cafè-Mitarbeiter am Flughafen.

Gegen 0.10 Uhr war der Polizei ein Überfall auf einen Kiosk an der Graf-Adolf-Straße in Bahnhofsnähe gemeldet worden. Der Räuber habe den 23-jährigen Kioskbesitzer mit einer Schusswaffe bedroht, die in seinem Hosenbund steckte und Geld aus der Kasse erbeutet. Danach sei der Räuber mit einem Taxi davon gefahren. Ein anderer Taxifahrer jedoch hatte die Situation erkannt und das Taxi verfolgt. An der Mintropstraße wurde der mutmaßliche Räuber dann von Polizisten festgenommen, berichtete die Polizei am Mittwoch.

Passantin auf der Graf-Adolf-Straße bedroht

Der 28-Jährige, der festgenommen wurde, ist drogenabhängig und sei der Polizei einschlägig bekannt, hieß es. Seine Waffe stellte sich als Spielzeugpistole heraus, teilte die Polizei mit. Bereits wenige Minuten vor dem Kiosk-Überfall habe er, ebenfalls auf der Graf-Adolf-Straße, eine 38-jährige Passantin bedroht und aufgefordert, ihm ihre Geldbörse auszuhändigen. Die Frau wehrte sich jedoch heftig und trieb den Räuber zur Flucht.

Zeugen und Hinweise eines anderen Polizeibeamten brachten die Ermittler auf die Spur eines weiteren Überfalls, gegen 17 Uhr in einem Flughafen-Terminal. Mit den Worten "Kasse öffnen, ich habe eine Waffe", habe ein Räuber einem 19-jährigen Café-Mitarbeiter gedroht und mehrere Hundert Euro Bargeld aus der Kasse erbeutet.

Auch hier drohte der Täter mit der Waffe, zückte sie aber nicht. Aus dieser Vorgehensweise, sichergestellten Gegenständen und ersten Angaben von Zeugen schließt die Polizei, dass der 28-Jährige "mit hoher Wahrscheinlichkeit auch diesen Raub begangen hat", teilte die Polizei mit.

Spezialisten des Raubdezernats haben die Ermittlungen übernommen. Der Verdächtige wurde am Mittwochmittag vernommen und sollte im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt werden, berichtete die Polizei.

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