Vogelgrippe

Toter Schwan am Unterbacher See starb am H5N8-Erreger

ARCHIV - Das Schild "Wildvogelgeflügelpest Sperrbezirk" ist am 31.12.2016 in Landesbergen (Niedersachsen) zu sehen. (zu dpa "Kein Abflauen der Vogelgrippe in Deutschland" vom 03.01.2017) Foto: Friso Gentsch/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Foto: Friso Gentsch/dpa

ARCHIV - Das Schild "Wildvogelgeflügelpest Sperrbezirk" ist am 31.12.2016 in Landesbergen (Niedersachsen) zu sehen. (zu dpa "Kein Abflauen der Vogelgrippe in Deutschland" vom 03.01.2017) Foto: Friso Gentsch/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ Foto: Friso Gentsch/dpa

Düsseldorf.  Schwan war vergangenen Freitag am Campingplatz Nord am Unterbacher See gefunden worden. In ganz Düsseldorf sind Geflügelausstellungen verboten.

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Der Verdacht auf die gefährliche Variante der Vogelgrippe bei einem verendeten Schwan wurde am Montag durch das Friedrich-Löffler-Institut bestätigt. Bei dem Schwan, der auf dem Campingplatz Nord des Unterbacher Sees gefunden wurde, wurde der Vogelgrippe-Erreger H5N8 nachgewiesen. Damit bleiben die bereits am vergangenen Freitag durch das Amt für Verbraucherschutz veranlassten Maßnahmen bestehen und können nicht aufgehoben werden.

„In den bereits bestehenden Sperr- und Beobachtungsgebieten rund um den Unterbacher See gilt somit ein Freilaufverbot für Hunde und Katzen“, teilte die Stadt mit. Dieses Verbot soll die Verschleppung des Virus verhindern. Hunde, Katzen und andere Tiere außer Vögel können nicht erkranken. Für die Tiere der im Sperr- und Beobachtungsgebiet liegenden Geflügelhalter gilt die Stallpflicht. Das Geflügel darf nicht aus den Ställen gebracht oder freigelassen werden. Im Sperrbezirk müssen Tierhalter sicherstellen, dass an den Ein- und Ausgängen der Ställe wirksame Desinfektionsmittel auf saugfähigen Bodenmatten ausgelegt werden.

Stadt Düsseldorf weist ausdrücklich auf Fütterungsverbot hin

Erzeugnisse aus Fleisch, das von Geflügel aus dem Beobachtungsgebiet hergestellt wurde, dürfen nur mit Genehmigung des Amtes für Verbraucherschutz aus der Zone gebracht werden. Zudem dürfen in ganz Düsseldorf keine Geflügelausstellungen durchgeführt werden. Stallpflicht und Freilaufverbot werden in den ausgewiesenen Zonen ausgeschildert und in den nächsten Wochen von der Stadt verstärkt kontrolliert.

Für Menschen ist eine Übertragung des Virus lediglich bei sehr engen Kontakt mit den Tieren denkbar. Deshalb sollten tote Vögel nicht angefasst werden. Zudem wird auf das bereits bestehende Fütterungsverbot hingewiesen. Die Einhaltung des Verbots ist nicht nur zum Schutz des Menschen sinnvoll, sondern auch um das Anlocken von weiteren Wildtieren zu verhindern.

Tote Vögel sollten unbedingt dem Amt für Verbraucherschutz unter der Telefonnummer 0211/8993227 gemeldet werden. Von dort wird die weitere Untersuchung der Tiere veranlasst.

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