Warnstreik

Uni-Kliniken Düsseldorf und Essen werden wieder bestreikt

Mitarbeiter der Unikliniken Essen und Düsseldorf hatten erst vergangenes Jahr gestreikt. Jetzt gehen sie wieder auf die Straße.

Mitarbeiter der Unikliniken Essen und Düsseldorf hatten erst vergangenes Jahr gestreikt. Jetzt gehen sie wieder auf die Straße.

Foto: Svenja Hanusch

Düsseldorf/Essen.   Nach stockenden Tarifverhandlungen hat neben Verdi auch die GEW zu Streiks aufgerufen. Dadurch gibt es kommende Woche Unterrichtsausfälle.

Nach den intensiven Streiks für mehr Personal und Entlastung an den Unikliniken in Düsseldorf und Essen im vergangenen Jahr wird es am Dienstag, 12. Februar, erneut zu Arbeitsniederlegungen kommen. Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten aller sechs NRW-Unikliniken zum Warnstreik aufgerufen.

Zweite Verhandlungsrunde bisher ohne Ergebnis

In der zweiter Verhandlungsrunde in den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes der Länder wurde keine Einigung erzielt. „Bei guter Konjunkturlage und allgemein anerkanntem Fachkräftemangel im Öffentlichen Dienst ist es nicht mehr erklärbar, warum die Forderungen nach 6 Prozent mehr Entgelt, mindestens aber 200 Euro Erhöhung für alle Beschäftigten von den Arbeitgebern des Öffentlichen Dienstes zurückgewiesen werden“, so Jan von Hagen, bei Verdi NRW für die Kliniken zuständig.

Lehrer und Hochschul-Beschäftigte streiken am 14. Februar

Auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat ihre Mitglieder in den Städten Düsseldorf, Neuss, Krefeld, Mönchengladbach und Viersen zum Warnstreik aufgerufen für Donnerstag, 14. Februar. Um 11 Uhr startet eine Demo auf dem Schadowplatz in der Düsseldorfer Innenstadt. Aufgerufen zum Streik sind unter anderem nicht verbeamtete Lehrer, Schul-Sozialpädagogen und Hochschul-Beschäftigte. An den Schulen in Düsseldorf und den anderen betroffenen Niederrhein-Städten wird es Donnerstag zu Unterrichtsausfällen kommen. „Nachdem die zweite Verhandlungsrunde mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder ergebnislos verlaufen ist, müssen wir auf die Straße“, so Sylvia Burkert, von der GEW Düsseldorf. (gömi)

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