Freizeit

Von San Francisco zum Unterbacher See

280 Teilnehmer machten mit.

Foto: NRZ

280 Teilnehmer machten mit. Foto: NRZ

Düsseldorf.   Tolles Feedback für die Veranstalter bei der Premiere des „Freiwasser-Schwimmwettkampfes“ am Unterbacher See. Rund 280 Teilnehmer kamen am frühen Sonntagmorgen bei strahlendem Sonnenschein nach Düsseldorf.

An einem Sonntagmorgen am Unterbacher See entlang zu joggen, ist für viele Frühaufsteher Gewohnheit. Doch dabei einige Köpfe mit pinken Badekappen im See zu entdecken, ist eher ungewöhnlich. Gestern feierte der Düsseldorfer Triathlon Verein Premiere im Rahmen des ersten Freiwasser-Schwimmwettkampfes am Unterbacher See.

Nach der Anmeldung mit dem Zeitmessungs-Chip gegen acht Uhr geht es für die 280 Teilnehmer endlich los: Bei strahlendem Sonnenschein und guter Stimmung laufen sie im Neoprenanzug ins Wasser und schwimmen zu der imaginären Startlinie, die zwischen einer großen roten Boje und einem der vielen Rettungsbooten liegt.

Mit dabei sind nicht nur Einzel- und Gruppenschwimmer aus Düsseldorf und Umgebung, die Wettkampferfahrungen mitbringen. Sogar für Hobby-Schwimmer aus Wien und San Diego ist der Freischwimmer-Wettbewerb in Düsseldorf offensichtlich ein guter Start in den Sonntag.

Gute Vorbereitung für den Triathlon

Mit einer kleinen zeitlichen Verzögerung wurde als erstes die Strecke von drei Kilometern in Angriff genommen. „Es wird wohl eine Überraschungskiste werden, da ich aus gesundheitlichen Gründen acht Wochen pausieren musste“, sagt Maike Puwlik, die seit sechs Jahren gemeinsam mit ihrer Freundin Simone Selker beim SV Langenfeld trainiert. Für den „Hobby-Triathleten“, wie sich Martin Muchar aus Hochdahl selbst bezeichnet, ist das Freiwasserschwimmen im Unterbacher See eine gute Vorbereitung für den Cologne-Triathlon im September.

Zehn Minuten später kommen dann auch die Schwimmer für die Zwei-Kilometer-Distanz an die Reihe. Sylvia Kroll-Brunk setzt sich eine Zeit von 45 Minuten als Ziel: „Ich habe mich letzte Woche noch ganz spontan angemeldet. Das wird eine gute Vorbereitung für den nächsten Wettkampf sein“, sagt sie und zieht die Badekappe über ihren Kopf.

Kleine Boote der DRLG und des Roten Kreuzes schaukeln auf dem See. Sicher ist sicher. Falls der ein oder andere Teilnehmer die 20 Grad im Wasser als zu kalt empfindet oder etwas anderes passieren sollte, werden die Athleten eben aus dem kühlen Nass geholt. Und damit die Wasserratten nicht aus der Reihe schwimmen, wurde die Strecke mit mehreren Bojen gekennzeichnet.

Bereits nach 39:18 Minuten kommt mit Kai Osthoff der erste Schwimmer von der Drei-Kilometer-Strecke im Ziel an, die beste Frau über die Distanz wird Alexandra Dietz (47:44 Minuten).

Über die Zwei-Kilometer-Strecke gewinnt indes bei den Männern Axel Sondermann (28:19 min.) und bei den Frauen Kim Braunias (31:56 min.)

Aus einer spontanen Idee von den beiden Veranstaltern Thomas Berg und Alexis-Vivian Buch wurde am Wochenende ein toller Erfolg. Mit dem guten Feedback der Veranstaltung hoffen die Beiden auch nächstes Jahr wieder auf viele Frühaufsteher, die am Unterbacher See eine Runde freischwimmen wollen.

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