Luftverkehr

Was wird aus der Langstrecke der Tuifly in Düsseldorf?

Ein Dreamliner der TUIfly: Zwei dieser Boeing 787 wollte die Fluggesellschaft ab Herbst in Düsseldorf stationieren. Damit sollte es unter anderem nach Mexico und in die Dominikanische Republik gehen.

Ein Dreamliner der TUIfly: Zwei dieser Boeing 787 wollte die Fluggesellschaft ab Herbst in Düsseldorf stationieren. Damit sollte es unter anderem nach Mexico und in die Dominikanische Republik gehen.

Foto: TUIfly

Düsseldorf.  Corona und ausstehende Piloten-Gespräche lassen Pläne der TUIfly in Düsseldorf wackeln. Aber, so die Airline: „Düsseldorf bleibt interessant!“

Ab Winter-Flugplan wollte TUIfly zwei Langstrecken-Flugzeuge in Düsseldorf stationieren. Die „Dreamliner“ waren fest ein geplant für Flüge nach Mexiko und in die Dominikanische Republik. Dort sollten sie die konzerneigenen Hotels und Kreuzfahrtschiffe mit Gästen füllen. Puerto Plata, Punta Cana und Cancun stehen als Ziele fest, sind sogar schon buchbar.

Gespräche mit Piloten erst Ende Juli

Inzwischen ist es mehr als fraglich, ob TUIfly in diesem Jahr überhaupt zu Langstrecken-Zielen von Düsseldorf aus abhebt. Denn: Es fehlen noch endgültige Vereinbarungen mit den Piloten. Die sollten in Gesprächen Ende März festgezurrt werden. „Doch das war mitten in der Corona-Krise“, sagt Aage Dünhaupt, Sprecher der TUIfly. Man habe die Gespräche daher verschieben müssen. Auf Juli. Das könnte für eine Einigung knapp werden.

Corona bringt große Unsicherheit in die Planung

Größeres Problem ist aber die Unsicherheit in der Flug-Branche wegen Corona. Dünhaupt: „Wir wissen noch nicht, wann, welche Länder wieder für den Tourismus öffnen.“ Dies bringe große Unsicherheit für die Flugplanung. Und auch, ob Touristen überhaupt bereit sind, derzeit außerhalb Europas Urlaub zu machen.

Doch Aage Dünhaupt sagt auch: „Düsseldorf ist für uns weiter für die Langstrecke interessant.“ Klappt es dieses Jahr nicht, werden die Fernstrecken-Flieger kommendes Jahr von Düsseldorf aus abheben. Zur Verfügung stehen sie: Sie werden von der britischen TUIfly-Tochter bereit gestellt.

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